Europa League

Lazio ohne Klose weiter - Randale in Warschau

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Polizisten kesseln in Warschau Fans von Lazio Rom ein: Vor dem Spiel von Lazio gegen Legia Warschau randalierten zahlreiche Fans in der Stadt.

Köln - Der Einzug von Lazio Rom  in die Zwischenrunde der Europa League ist von Auschreitungen überschattet worden. Sportlich erreichte Lazio sein Ziel, obwohl Miroslav Klose fehlte.

Der Klub des verletzten deutschen Fußball-Nationalspielers Miroslav Klose  sicherte sich durch ein 2:0 (1:0) bei Legia Warschau einen der beiden ersten Plätze in der Gruppe J. Brayan Perea (24.) und Felipe Anderson (57.) trafen.

Im Vorfeld der Partie hatte die polnische Polizei 120 italienische Fans festgenommen. Die „Laziali“ hatten die Ordnungshüter mit Steinen und Flaschen beworfen. Ebenfalls weiter in der Gruppe ist Trabzonspor durch ein 4:2 (2:0) gegen Apollon Limassol.

Auch Trainer Huub Stevens steht mit dem griechischen Erstligisten PAOK Saloniki in der Zwischenrunde. Saloniki siegte bei Schachtjor Karagandy in Kasachstan mit 2:0 (0:0) und ist vor dem letzten Spieltag genauso wie der AZ Alkmaar (2:0 gegen Maccabi Haifa) nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe L zu verdrängen.

Aufgrund einer Sperre durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) verfolgte Ex-Bundesligatrainer Stevens die Begegnung nur von der Tribüne aus. Saloniki war in der Champions-League-Qualifikation an Stevens ehemaligem Verein Schalke 04 gescheitert.

Ebenfalls weiter ist der ehemalige Millionärsklub Anschi Machatschkala aus Russland durch das 1:1 (0:0) gegen Sheriff Tiraspol als Zweiter der Gruppe K hinter Tottenham Hotspur (2:0 bei Tromsö IL). Lewis Holtby wurde bei den Engländern in der 72. Minute eingewechselt.

Während KRC Genk durch ein 3:1 (3:1) gegen Dynamo Kiew als Erster der Gruppe G feststeht, hat sich Rapid Wien mit dem 2:1 (1: 0) gegen den FC Thun ein Endspiel gegen die Ukrainer um Platz zwei am letzten Spieltag gesichert. Die Österreicher müssen allerdings am 12. Dezember in Kiew gewinnen, um die Zwischenrunde zu erreichen.

In der Freiburger Gruppe H hat der FC Sevilla ohne die Ex-Nationalspieler Marko Marin und Piotr Trochowski durch ein 1:1 (1:0) gegen GD Estoril das vorzeitige Weiterkommen verpasst.

Durch ein 1:0 (0:0) im Spitzenspiel gegen Betis Sevilla hat sich der ehemalige französische Serienmeister Olympique Lyon in der Gruppe I den vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde gesichert. Sevilla ist ebenfalls weiter.

SID

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