Real Madrid

Kroos zur Kritik: "Möglicherweise nicht korrekt übersetzt"

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In Spanien wegen seiner Äußerungen zum Gehaltsverzicht in der Kritik: Real-Star Toni Kroos. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

Madrid (dpa) - Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat sich gegen den Vorwurf der unsolidarischen Haltung in der Corona-Krise gewehrt.

"Es ist möglich, dass das nicht korrekt übersetzt wurde oder dass es manche nicht verstehen wollen", schrieb der Profi von Real Madrid auf Twitter. Kroos war in seiner Wahlheimat Spanien schwer kritisiert worden, nachdem er sich gegen Gehaltskürzungen ausgesprochen hatte. "Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein, wobei es hier nicht nötig ist", hatte der Weltmeister von 2014 im SWR-Podcast "Steil extra!" gesagt.

"Dieser Mann lebt doch in einer Blase, in einer anderen Welt", meinte danach der frühere Torhüter und Ex-Trainer Jorge D'Alessandro. Auch Fans hatten geschimpft.

Kroos entgegnete nun: "Ihr kennt mich gut, meine Meinung war von Anfang an folgende: Wenn wir Arbeitern und Sektoren im Club helfen können, sehe ich es als logisch an, dass wir auf einen Teil unseres Gehalts verzichten." Als "Beweis" für diese Haltung führte der Ex-Münchner die kurz zuvor vom Club mitgeteilte Entscheidung an, man habe sich mit den Spielern um Kapitän Sergio Ramos auf eine Kürzung der Gehälter in Höhe von zehn Prozent geeinigt.

Sollte die Saison 2019/20 abgebrochen werden, würde die Kürzung bei 20 Prozent liegen, hieß es. Andere spanische Topclubs wie Meister FC Barcelona und Atlético Madrid hatten zuvor vorübergehende Gehaltskürzungen von 70 Prozent bekanntgegeben.

Tweet von Kroos, Spanisch

Mitteilung des Clubs

Kritik von Starkolumnist Roncero und andere in der TV-Talksendung El Chiringuito

Bericht in AS mit Kommentaren von Lesern

SWR-Podcast

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