Trotz Phantomtor

Torlinientechnik: DFL lässt sich Zeit

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Die Deutsche Fußball Liga will sich auch von der Kritik am Urteil zum Phantomtor und der immer lauter werdenden Forderung nach einer Einführung der Torlinientechnik nicht unter Druck setzen lassen.

Frankfurt - Die Deutsche Fußball Liga will sich auch von der Kritik am Urteil zum Phantomtor und der immer lauter werdenden Forderung nach einer Einführung der Torlinientechnik nicht unter Druck setzen lassen.

„Wir können die sportlichen Argumente natürlich verstehen. Es gibt aber Statuten, die ein hohes Gut sind und die es zu respektieren gilt. Da die TSG Hoffenheim darüber nachdenkt, in Berufung zu gehen, müssen wir jetzt die weiteren Entwicklungen abwarten“, sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

Das DFB-Sportgericht hatte am Montag den Hoffenheimer Einspruch gegen die Wertung der 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen zurückgewiesen, obwohl der Ball beim zweiten Leverkusener Treffer durch Stefan Kießling nur durch das Außennetz ins Tor gelangt war. Nach dieser Entscheidung forderte selbst Bayers Sportdirektor Rudi Völler, die Torlinientechnik so schnell wie möglich in der Fußball- Bundesliga einzuführen. „Ich hoffe, dass dieses Urteil die Torlinientechnik jetzt noch schneller voranbringt“, sagte er.

Phantomtor: Verhandlung vor DFB-Sportgericht

Phantomtor: Verhandlung vor DFB-Sportgericht

dpa

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