Anders als Löw

Klinsmann: "Würde Kießling berufen"

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Jürgen Klinsmann sieht sein Projekt in den USA noch nicht als beendet an.

Berlin - Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat Jürgen Klinsmann mit seinem US-Team bereits geschafft. Das Projekt in den USA sieht er mit der WM-Teilnahme aber noch nicht als beendet an. 

Jürgen Klinsmann rechnet mit einer Verlängerung seines Vertrags als Nationaltrainer der USA. „Ich denke nicht, dass meine Mission in den USA zu Ende ist“, sagte der 49-Jährige der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Sein Kontrakt läuft nach der Weltmeisterschaft 2014 aus.

Anders als die DFB-Auswahl ist Klinsmanns Mannschaft bereits für die Endrunde in Brasilien qualifiziert. Nach der erfolgreichen Qualifikation habe es immer wieder Anfragen gegeben. „Aber es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, langfristig zu denken“, erklärte der Schwabe, der vor rund zwei Jahren das Amt als US-Trainer übernommen hatte und Ende Juli mit seinem Team den Gold Cup gewann.

Klinsmann rät auch Bundestrainer Joachim Löw, vor der WM Klarheit in seiner Vertragssituation zu schaffen. „Für den Fall, dass es in Brasilien wider Erwarten schiefgeht, kann man Vorsichtsmaßnahmen einbauen“, sagte der frühere deutsche Nationalcoach. „Dann sind auch alle Beteiligten Manns genug, sich zusammenzusetzen.“ Löw hatte stets betont, erst nach einer erfolgreichen Qualifikation den Kontrakt verlängern zu wollen. In die WM 2010 war Löw mit einer ungeklärten Vertragssituation gegangen.

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Auch ein weiteres Thema würde Klinsmann anders behandeln als sein früherer Co-Trainer:"Ich würde Stefan Kießling auf jeden Fall in den Kader berufen." Ein Punkt bei dem Joachim Löw für viele Fans eine nicht nachvollziehbare Meinung hat.

Für die WM im nächsten Jahr hat sich Klinsmann mit der US-Auswahl die K.o.-Runde als Ziel gesetzt. „Alles andere wäre eine Enttäuschung“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

dpa

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