FIFA-Präsident

Infantino will mehr Wettbewerbe und Reform des Kalenders

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Gianni Infantino strebt eine Reform des internationalen Kalenders an. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Zürich (dpa) - FIFA-Chef Gianni Infantino hat sich für eine Reform des internationalen Kalenders und mehr Wettbewerbe ausgesprochen.

Der Fußball-Weltverband veröffentlichte, vier Jahre nach der Wahl Infantinos zum Verbandspräsidenten, ein Dokument unter dem Titel "Die Vision 2020-2023". Darin formuliert Infantino elf Ziele für seine bis 2023 laufende Amtszeit. "Meine Vision ist es, den Fußball in allen Regionen der Welt zu entwickeln, damit viele weitere auf höchstem Niveau konkurrieren können. Ziel ist es, dass mindestens 50 Nationalmannschaften und Vereine aus allen Kontinenten gegen die aktuellen Eliten des Spiels konkurrenzfähig sind", schreibt er.

Die wichtigste Aufgabe sei es, "den Fußball zum Wohle der ganzen Welt zu globalisieren, zu popularisieren und zu demokratisieren". Mit Blick auf den internationalen Spielkalender kündigte Infantino an: "Gemeinsam mit allen Interessengruppen muss das aktuelle System überprüft werden, wobei unter Berücksichtigung der einzelnen Bedürfnisse eine wirklich globale Lösung gefunden werden muss."

Zuletzt hatte Infantino eine neue und umstrittene Club-WM für 24 Mannschaften ab 2021 ins Leben gerufen. Sein Verband werde "nach einer eingehenden Analyse die bestehenden Wettbewerbe reformieren, um für Nationalteams und Clubs neue Spielmöglichkeiten weltweit zu bieten und dabei gleichzeitig dem Wohlergehen der Spieler und den Anliegen aller Interessengruppen Rechnung zu tragen", so Infantino.

Weitere Ziele seien unter anderem die Reform des Transfersystems, der Ausbau von Technologie im Fußball, die Förderung des Frauenfußballs oder eine "effizientere und wirkungsvollere FIFA-Organisation".

FIFA

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