Aufsichtsratschef spricht

Hatte Magath nie eine Chance auf den HSV-Job?

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Felix Magath.

Hamburg - Klub-Idol Felix Magath hatte offenbar nie eine realistische Chance auf den Chefposten beim taumelnden Hamburger SV.

 „Es handelte sich um Sondierungsgespräche. Mir war recht frühzeitig klar, dass es keine Basis für eine Zusammenarbeit gibt“, sagte HSV-Aufsichtsratschef Jens Meier der Hamburger Morgenpost (Donnerstagsausgabe).

Tagelang wurde an der Elbe über eine Rückkehr des früheren HSV-Spielers und -Trainers spekuliert, der inzwischen beim FC Fulham arbeitet. Laut übereinstimmenden Medienberichten gelang es Befürwortern im Aufsichtsrat nicht, die nötige Zweidrittelmehrheit für Magath herzustellen.

Meier war heftig in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass er ohne Kenntnis des Vorstands Gespräche mit Magath aufgenommen hatte, um die HSV-Legende als Trainer und Sportchef in Personalunion zu verpflichten. „Felix Magath ist seit ewigen Zeiten beim HSV im Gespräch. Dass man sich mal unterhält, auch um sich Einschätzungen einzuholen, ist völlig legitim“, sagte der 47-Jährige.

Zudem dementiert Meier, dass er den aktuellen Vorstand um Carl Jarchow und Sportchef Oliver Kreuzer entlassen wollte: „Fakt ist, dass wir sehr vernünftige Gespräche geführt haben. Uns verbindet eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Im Gegensatz zu fünf Gremiumsmitgliedern, die nach den Chaos-Wochen zurückgetreten waren, will Meier weitermachen: „Ich werde definitiv nicht zurücktreten“.

sid

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