Hannover-Manager kontert Kritik aus Freiburg

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Dirk Dufner

Hannover - Manager Dirk Dufner vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat sich vehement gegen Kritik wegen der vielen Spielerwechsel bei seinem früheren Club SC Freiburg zur Wehr gesetzt.

Im Interview der Nachrichtenagentur dpa beklagte der 45-Jährige, dass aus dem Umfeld des Sportclubs „viel Unwahres“ über den Wechsel von Spielern mit Ausstiegsklauseln gesagt und geschrieben worden sei. „Das bringt mein Blut richtig in Wallung“, klagte Dufner.

Der Grund für seine Empörung: „Weil in Freiburg seit Wochen und Monaten über nichts anderes mehr gesprochen wird als über vier Ausstiegsklauseln, die jeder andere Verein in dieser Größenordnung auch hat.“ Das Problem, dass von den Klauseln Gebrauch gemacht würde, liege am niedrigen Gehaltsniveau im Breisgau.

Dufners bisheriger Club hatte nach der Qualifikation für die Europa League die Leistungsträger Max Kruse (Gladbach), Daniel Caligiuri (Wolfsburg), Cedric Makiadi (Bremen) und Johannes Flum (Frankfurt) verloren. „Durch dieses System hat der Verein wahnsinnig viel Geld verdient. Dieses Jahr auch wieder“, sagte Dufner, der vor allem mit Freiburgs Coach Christian Streich im Clinch gelegen hatte.

dpa

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