Letzte Hürde genommen

Geld-Regelung: DFB stimmt Vertrag zu

Nürnberg - Die Delegierten des DFB-Bundestages haben dem neuen Grundlagenvertrag mit dem Ligaverband zugestimmt. Es geht um die Finanzflüsse zwischen Profi- und Amateurfußball.

Damit wurde die letzte Hürde zur Regelung der Finanzflüsse zwischen Profi- und Amateurfußball bis ins Jahr 2017 aus dem Weg geräumt. Beim Verbandstag des Deutschen Fußball-Bundes in Nürnberg votierten am Freitag die Delegierten für die Fortsetzung der Kooperation zwischen Dachverband und ausgegliedertem Ligaverband, der die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga vertritt. Die Generalversammlung des Ligaverbandes hatte im August in Berlin den Grundlagenvertrag einstimmig gebilligt. Ligavorstand und DFB-Präsidium hatten dem Kontrakt bereits im Mai zugestimmt.

Der Ligaverband wird auch künftig eigenständig die Bundesliga und 2. Bundesliga organisieren und vermarkten. Beim DFB verbleibt wie bisher die Zuständigkeit für die Nationalmannschaften und den DFB-Pokal, die Sportgerichtsbarkeit und das Schiedsrichterwesen sowie Jugend-, Amateur- und Frauenfußball.

Im Kern geht es auch um die Verteilung der Erlöse aus der Vermarktung der Nationalmannschaft einerseits sowie aus Medien- und Zuschauereinnahmen der Liga andererseits. Die Liga verpflichtet sich zudem zu einer Solidarabgabe an die Landes- und Regionalverbände in Höhe von einer Million Euro. Darüber hinaus beteiligt der Profifußball den Amateurbereich weiter an seinen Ticket-Einnahmen. Jeder Erstligist tritt zwei Prozent seiner Ticket-Erlöse an den jeweiligen Regional- oder Landesverband ab, jeder Zweitligist ein Prozent.

dpa

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