„No Sandro, no Party“

Sandro Wagner wird zum Ballermann-Hit

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Sandro Wagner im Bayern-Training.

Sandro Wagner hat Kultstatus - zumindest scheint dies aktuell die einhellige Meinung bei vielen deutschen Mallorca-Urlaubern zu sein.

München - Wer hätte es gedacht? Sandro Wagner ist nach dem blamablen WM-Aus der deutschen Elf einer der wenigen „Gewinner“ im deutschen Fußball. Der Stürmer vom FC Bayern hat alles richtig gemacht, könnte man meinen: Anstatt sich mit „der Mannschaft“ in Russland zu blamieren, genoss Wagner seinen Urlaub.

Wagner, der heimliche Held der WM: Das sehen nun vor allem auf Mallorca viele deutsche Urlauber so. Ein T-Shirt mit dem stilisierten Konterfei des bulligen Angreifers inklusive Sonnenbrille ist am Ballermann aktuell der Renner.

„No Sandro, no Party“: Ohne Sandro nix los. So gesehen bei Jogis Jungs in Russland, und so lautet nun auch das Motto vieler Trinkwütiger auf Mallorca. Das Shirt kann man in vielen Internetshops für 21,99 Euro kaufen. Der „T-Shirt King“ schreibt beispielsweise: „Die Blamage war bereits abzusehen, als Bundestrainer Jogi Löw mit Sandro Wagner den vielleicht besten deutschen Stürmer aller Zeiten nicht berücksichtigte. Dabei ist die Formel ganz einfach: NO SANDRO, NO PARTY!“

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Bundestrainer Joachim Löw hatte mit der Nichtnominierung von Wagner viele überrascht. Stattdessen nahm er Nils Petersen mit ins Trainingslager nach Eppan, berücksichtige diesen aber auch nicht für seinen finalen 23-Mann-Kader. Als Stürmer nominierte er stattdessen Mario Gomez und Timo Werner. 

Wagner hatte anschließend seinen Rücktritt aus der Nationalelf erklärt und verlauten lassen, sein Typ, der stets seine ehrliche Meinung sage, sei beim DFB nicht gefragt. Löw hatte Wagners Wortwahl danach scharf kritisiert: Wagner stelle die Nationalspieler dar, „als wären sie Vollidioten“.

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