Generalversammlung der DFL

Fritz Keller als neuer DFB-Präsident vorgeschlagen: Stellvertreter mit kuriosen Aufgaben 

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Vergangenheit und Zukunft (v. l.): Rainer Koch, Fritz Keller und Reinhard Rauball.

Auf der DFL-Generalversammlung wurde am Mittwoch der neue DFB-Präsident vorgeschlagen. Die endgültige Wahl dazu findet im September statt.

Berlin - Der Club-Chef des SC Freiburg, Fritz Keller, wurde am Mittwoch bei der Generalversammlung der DFL als neuer DFB-Präsident vorgeschlagen. Einer Wahl im September steht daher nichts mehr im Wege. 

Sein Stellvertreter wird Rainer Koch sein, der überraschenderweise von Keller die Bereiche UEFA und FIFA zugesprochen bekam. Keller erklärte seine Entscheidung damit, dass er gerne Spiele in der Oberliga anschaue und dass einem Verantwortlichen für FIFA und UEFA dafür die Zeit fehle.

Neuer DFB-Präsident: Keller eine „außergewöhnliche Persönlichkeit“

Keller zeigte sich über seine Ernennung erfreut und bedankte sich in einer Mitteilung über das entgegengebrachte Vertrauen aus dem Amateur- und dem Profifußball. Christian Seifert, der Sprecher der DFL, sagte über Keller: „Er lebt für den Fußball und ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die für Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit steht.“

Keller wird die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten, der im April 2019 als DFB-Präsident mit sofortiger Wirkung zurückgetreten war*. 

Aufgrund von Regeländerungen war die DFL in letzter Zeit immer häufiger in den Medien. Derweil wird die Sorge um den Gesundheitszustand von Franz Beckenbauer immer größer.

Die kleinen Bundesliga-Klubs planen die Revolution. Sie wollen mehr Geld aus der Vermarktung. Rummenigge warnt vor einer Spaltung der Liga.

*tz.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

dpa und ash

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