Spanische Beamte nutzten Knüppel

Freiburg beschwert sich wegen Polizeieinsatz

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Fans des SC Freiburg machten nach der Niederlage in Sevilla unschöne Bekanntschaft mit der spanischen Polizei

Freiburg - Der SC Freiburg hat den Knüppeleinsatz der spanischen Polizei nach der Europa-League-Niederlage des Fußball-Bundesligisten in Sevilla bei der UEFA gemeldet.

Die Polizisten hätten nach Spielende auf die Freiburger Fans eingeprügelt, teilte der Club am Freitag nach der Rückkehr aus Andalusien mit. „Das war eine absolute Sauerei“, sagte SC-Pressesprecher Rudi Raschke der Nachrichtenagentur dpa. „Wir haben das der UEFA gemeldet.“ Selbst Sicherheitspersonal des FC Sevilla habe Unverständnis über das harte Vorgehen der Beamten am Donnerstagabend im Stadion Ramón Sánchez Pizjuán geäußert. „Die haben einfach von hinten auf unsere Fans eingeprügelt“, zitierte der SWR in seiner Online-Ausgabe den SC-Vorsitzenden Fritz Keller.

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Nach dem Abpfiff hatten spanische Polizisten auf einen Teil der etwa 1000 mitgereisten Freiburger Anhänger zum Teil mit Knüppeln eingeschlagen und diese von der Tribüne vertrieben. „Es gibt dazu auch Videos“, sagte Raschke. „Und es gab keinerlei Anlass für dieses Vorgehen.“ Der Verein möchte, dass sich die zuständigen Gremien der Europäischen Fußball-Union (UEFA) mit dem Fall befassen. Freiburg hatte das zweite Gruppenspiel beim FC Sevilla mit 0:2 verloren.

Nach einer Meldung des SWR soll ein SC-Anhänger einen Polizisten gefragt haben, ob er ein Foto machen könne. Der Beamte soll daraufhin den Fan „ohne Vorwarnung vier Ränge auf der steilen Tribüne heruntergeworfen haben, so dass er sich am Knie verletzte“. Günther Drescher, der Sicherheitsbeauftragte des SC Freiburg, sagte gegenüber dem SWR, danach hätten die anderen Polizisten mit Knüppeln nachgeholfen, dass die Freiburger Anhänger gegangen seien. „Unsere Fans haben sich einwandfrei verhalten“, sagte Drescher. Die Beamten seien „ohne Grund“ und „gnadenlos“ vorgegangen. Laut SWR bestätigte ein szenekundiger Freiburger Polizist, der mit im Block war, diese Version.

dpa

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