Ganz ohne Erfolgsdruck

Beckenbauer: Pep muss keinen Titel holen

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Geht es nach Franz Beckenbauer, dann hat der neue Bayern-Trainer Pep Guardiola keinen Erfolgsdruck

München - Geht es nach Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer, hat Pep Guardiola überhaupt keinen Erfolgsdruck. Der 67-Jährige vertritt sogar die Meinung, dass der neue Trainer keinen Titel holen muss.

Bayern-Trainer Pep Guardiola setzt Beckenbauer in seinem ersten Jahr beim Rekordmeister nach dem Gewinn des Triples unter Jupp Heynckes nicht unter Erfolgsdruck. „Ich sehe es nicht so, dass er Jupp überholen muss, dass er jetzt fünf Titel holen muss. Ich sehe das langfristig: Von mir aus muss er überhaupt keinen Titel holen!“, erklärte der Ehrenpräsident des FC Bayern München dem „Express“ vom Freitag.

Beckenbauer: Kann Namen der neuen BVB-Spieler nicht aussprechen

Beckenbauer glaubt nicht, dass die Mannschaft lange braucht, um die Spielidee ihres Cheftrainers zu verinnerlichen. „Wir haben Weltklassespieler, die kapieren das sofort“, sagte er.

Für die am 9. August beginnende Spielzeit sieht Beckenbauer Borussia Dortmund erneut als stärksten Konkurrenten für den FC Bayern. „Die Mannschaft hat sich gut verstärkt, auch wenn ich keinen Namen von den Neuen aussprechen kann.“ Es sei natürlich die Frage, ob der Armenier Henrich Mchitarjan den nach München gewechselten Mario Götze ersetzen könne.

Beckenbauer sieht Kahn als möglichen DFB-Sportdirektor

Der 67-Jährige sagte außerdem, dass er sich den früheren Nationaltorwart Oliver Kahn als neuen DFB-Sportdirektor vorstellen könne. „Es muss ein Kandidat in dieser Kategorie sein. Kahn könnte das, er hätte die Autorität und die Akzeptanz der Liga“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München dem „Express“ vom Freitag. Der Deutsche Fußball-Bund sucht nach dem Weggang von Robin Dutt zu Werder Bremen noch einen Nachfolger.

dpa

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