Birnen, Fischer, Stall-Bewohner: Das bedeuten die Nachnamen der DFB-Stars

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Nicht nur Laktatwerte und Trainingseindrücke, sondern auch die historisch gewachsene Bedeutung der Nachnamen lassen Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der deutschen Nationalspieler bei der EM zu. Davon ist jedenfalls Prof. Dr. Jürgen Udolph überzeugt. Deutschlands bekanntester Professor für Onomastik (Namensforschung) entschlüsselte die Nachnamen im deutschen Team und fand dabei Erstaunliches heraus.
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JOACHIM LÖW: Löw ist eine Kurzform von Löwe. Dieser Name wurde in erster Linie von Familien übernommen, die die Eigenschaften des Tieres hatten: kräftig, stark, tapfer und mutig.
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OLIVER BIERHOFF: Der Name enthält eine ältere niederdeutsche Mundartform von „Birne“. Demnach stammten Bierhoffs Vorfahren von einem Birnenhof ab.
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ANDREAS KÖPKE: Niederdeutsche Koseform zum alten Vornamen „Jakob“, der aus dem Hebräischen übernommen ist. Die ursprüngliche Bedeutung ist: „Er (Gott) möge schützen“.
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MARIO GOMEZ: Viele spanische Namen gehen auf eine germanische Sprache zurück. Gomez kann vom althochdeutschen „gomo“ - also „Mann“ - abgeleitet werden.
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SAMI KHEDIRA: Der Name, der er von seinem tunesischen Vater hat, stammt vom arabischen „Al-Quadir“ ab, einem von 99 Beinamen Allahs, und bedeutet „der zu allem Fähige“ oder „der Besitzer aller Macht und Autorität“.
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MIROSLAV KLOSE: Es liegt eine verkürzte Form von „Nikolaus“ vor. Das ist ein griechischer Name mit der Bedeutung „Volkssieger“.
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TONI KROOS: Sein Nachname beruht auf dem mittelniederdeutschen Wort „kros“ und bedeutet Kanne, Krug oder Trinkgefäß. Kroos kann ein Beiname für den Krugmacher, den Wirt oder aber auch den Trinker gewesen sein.
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PHILIPP LAHM: Der Vorfahre des Münchners war höchstwahrscheinlich lahm, gelähmt oder gliederschwach.

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