Insolvenzverfahren

FCK entscheidet sich für regionale Investoren

Der 1. FC Kaiserslautern vertraut im Insolvenzverfahren auf regionale Investoren. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Der 1. FC Kaiserslautern vertraut im Insolvenzverfahren auf regionale Investoren. Foto: Uwe Anspach/dpa

Kaiserslautern (dpa) - Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in seinem Insolvenzverfahren für eine Gruppe regionaler Investoren entschieden. Dies ist das Ergebnis einer Sitzung des Gläubigerausschusses beim Fußball-Drittligisten.

Dessen Mitglieder sehen «in der regionalen Investorengruppe die wirtschaftlich beste Basis für eine nachhaltig belastbare Zukunft des Vereins», teilte der FCK mit. Die Verträge müssen noch ausgehandelt werden.

Der viermalige deutsche Meister befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nicht in Vertragsverhandlungen geht der FCK mit der sogenannten Dubai-Gruppe, hinter dessen Offerte der 71 Jahre alte deutsche Geschäftsmann Horst Peter Petersen stehen soll.

Der vom Amtsgericht Kaiserslautern bestellte Sachwalter Andreas Kleinschmidt sprach bei der Pressekonferenz davon, dass man die Transaktionssicherheit nicht abschließend habe klären können. Außerdem hätte es Probleme mit verbandsrechtlichen Regularien geben können.

Zu der regionalen Investorengruppe um Sprecher Giuseppe Nardi zählen auch Peter Theiss, Klaus Dienes, Dieter Buchholz und Axel Kemmler. Bei Nardi und Co. wird von einem Angebot um die acht Millionen Euro berichtet. Zu der Summe wollte der FCK keine Angaben machen. Mit dem Geld soll der sportliche Fortbestand des hoch verschuldeten Fritz-Walter-Clubs gewährleistet werden.

© dpa-infocom, dpa:200729-99-971274/2

Homepage des 1. FC Kaiserslautern

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