„Hätte mir anderen Abschied gewünscht“

Kriselnde Schanzer: Ingolstädter Geschäftsführer muss gehen

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Harald Gärtner (l.) und der FC Ingolstadt gehen ab sofort getrennte Wege.

Harald Gärtner und der FC Ingolstadt gehen ab sofort getrennte Wege. Das gab der abstiegsbedrohte Zweitligist bekannt. So geht es mit dem FCI vorerst weiter.

Ingolstadt - Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation beim FC Ingolstadt, verlässt den abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten mit sofortiger Wirkung. Seit Oktober 2018 hatte der 50-Jährige parallel auch das Amt des Sportdirektors inne. 

Insgesamt war Gärtner zwölf Jahre beim früheren Bundesligisten beschäftigt. Der Abschied folgt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen mit dem Aufsichtsrat der Schanzer über die Ausrichtung des Vereins, wie der FCI erklärte. 

FC Ingolstadt: „Hätte mir einen anderen Abschied gewünscht“

"Ich hätte mir nach einer intensiven und aus meiner Sicht auch erfolgreichen Tätigkeit seit März 2007 einen anderen Abschied gewünscht", sagte Gärtner, der sich am Mittwoch vom Team von Trainer Jens Keller und den Mitarbeitern im Klub verabschiedete. "Harald Gärtner hat Unglaubliches geleistet. Es ist eine Zäsur. Wir müssen noch enger zusammenrücken, um die Liga zu halten", sagte FCI-Vorstandschef Peter Jackwerth.

Gärtners Aufgaben übernehmen vorerst Geschäftsführer Franz Spitzauer (Finanzen und Marketing) und Prokurist Florian Günzler, teilte der Verein mit. "Harald Gärtner hat den FCI bis in die Bundesliga gebracht. Zudem steht der Verein auf einem hervorragenden Fundament - sowohl mit Blick auf die Nachwuchsarbeit als auch auf die Infrastruktur", sagte Aufsichtsratschef Frank Dreves.

Die Schanzer befinden sich im Moment in akuter Abstiegsgefahr - und auch sonst die Nachrichten um den FCI aktuell weniger schön. FCI-Profi Almog Cohen wurde jüngst mit heftigen, antisemitischen Beschimpfungen angegriffen. 

SID

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