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Er sollte einen Bayern-Star beerben - Steht jetzt plötzlich ein Abschied im Raum?

Ohne Zweifel: Der FC Bayern sicherte sich im Sommer 2020 ein großes, deutsches Talent. Eines Tages sollte er in die Fußstapfen von Neuer treten. Was wird aus Nübel?

Monaco - In die neue Saison 2021/22 startete Torhüter Alexander Nübel bei der AS Monaco. Gemeinsam mit Trainer Nico Kovac wollte er als Leihgabe vom FC Bayern so richtig durchstarten. Er wollte Spielpraxis sammeln, gegen internationale Fußballgrößen antreten und die Bosse in München von seinem Können überzeugen.

Nach Startschwierigkeiten hat sich der gebürtige Paderborner zwischen den Pfosten mittlerweile stabilisiert. Sein Berater Stefan Backs zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung seines Klienten - ob diese auch an der Säbener Straße von Salihamdizic und Kahn wahrgenommen wird, steht in den Sternen.

FC-Bayern-Leihgabe Nübel zieht Wechsel in Betracht

Im Sommer 2020 wechselte Nübel von Schalke zum Rekordmeister. Dahinter steckte immer der Plan, dass der 25-Jährige den großen Manuel Neuer irgendwann einmal beerben solle. Der 35-jährige Welttorhüter macht aber noch lange nicht den Anschein, leistungsmäßig nachzulassen, geschweige denn in zwei Jahren, wenn sein Vertrag ausläuft, die Torwarthandschuhe an den Nagel zu hängen. Somit rückt für den zehn Jahre jüngeren Nübel eine Karriere bei den Bayern in immer weitere Ferne.

Nübels Berater Stefan Backs knüpft die Zukunft seines Schützlings deswegen an Neuers Entscheidung. In einem Gespräch mit Sport1 sagt Backs: „Wenn Manuel verlängert und in zwei Jahren im Alter von 37 immer noch unantastbar ist, dann werden wir eine Lösung finden. Dann wird Alexander einen anderen Weg einschlagen. Das ist kein Problem.“

FC-Bayern-Leihgabe Alexander Nübel spielt seit dieser Saison im Trikot von AS Monaco.

FC Bayern: Nübel-Entscheidung erst in vielen Monaten

Bis 2023 läuft Nübels Leihvertrag noch bei der AS Monaco - bis 2025 beim FC Bayern. Zwei Jahre also, in denen noch einiges passieren kann. Berater Stefan Backs zeigt sich dahingehend recht entspannt: „Am Ende werden die Verantwortlichen des FC Bayern entscheiden, wer über 2023 hinaus im Tor stehen wird.“ Gleichzeitig betont er: „Für mich ist es derzeit am wichtigsten, dass Alexander wie jetzt bei einem Topklub spielt, regelmäßig Leistung bringt und weitere Schritte in seiner Entwicklung macht.“

Das nächste Spiel der AS Monaco steht am Samstag (16.10.) gegen Olympique Lyon auf dem Plan. Derzeit belegt das Team von Nico Kovac in der französischen Ligue 1 den sechsten Rang.

Rubriklistenbild: © Sven Simon / Imago

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