FC Bayern eröffnet eigenes Büro in China

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Karl-Heinz Rummenigge gab am Donnerstag zusammen mit Jörg Wacker bekannt, dass der FC Bayern ein eigenes Büro in China eröffnen wird

München - Der FC Bayern will in Asien noch mehr Geld verdienen. Um das zu erreichen, will der Verein vor Ort präsent sein. Deshalb wird der FCB in China ein Büro eröffnen - wo, das ist noch geheim.

Der FC Bayern München geht neue Wege bei seinem Versuch, noch mehr Geld auf dem asiatischen Markt zu verdienen. Der Triplesieger will in China in Kürze ein eigenes Büro eröffnen, wie die Vorstände Karl-Heinz Rummenigge und Jörg Wacker am Donnerstag vor 40 geladenen chinesischen Journalisten bekanntgaben. „Ich habe in meiner Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich in einem Markt etablieren möchte, dann vor Ort präsent sein muss“, erklärte Wacker, der seit Juli zum Führungsgremium gehört und für die Bereiche Internationalisierung und Strategie zuständig ist.

Ziel der Repräsentanz sei es, „enger mit den Menschen Kontakt zu haben, um so die Kultur kennenzulernen“. Weitere Details - etwa, wo genau das Büro eröffnet werden soll - blieben zunächst offen.

Im vergangenen Sommer hatten die Münchner bereits kurz vor Saisonbeginn einen fünftägigen PR-Trip nach China unternommen, um sich in Asien zu präsentieren - trotz aller Reisestrapazen. „Wir sind hier Botschafter des deutschen Fußballs in einem Land, das riesige Chancen hat für die Zukunft. Wenn man schon mal die Chance dazu hat, vier Wochen vor Beginn der Bundesliga, dann muss man das machen“, hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß damals gesagt.

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dpa

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