Klare Worte von Rummenigge  

"Da ist selbst der große FC Bayern zu klein"

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge

München - Karl-Heinz Rummenigge ist deutlich auf Distanz zum früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger gegangen. Der Bayern-Boss findet klare Worte.

„Ich messe Theo Zwanziger keine Bedeutung im Fußball mehr bei. Er hat sich als DFB-Präsident zurückgezogen. Sein Vorwurf irritiert mich gar nicht, weil es ja keine Entscheidung des FC Bayern war, die WM in Katar auszutragen. Sondern eine der FIFA, in der Herr Zwanziger übrigens als Exekutivmitglied sitzt“, sagte Rummenigge in einem Interview des „Münchner Merkur“ (Mittwoch-Ausgabe) mit Blick auf Zwanzigers Aussagen am Rande der Katar-Anhörung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel.

Das ganze Interview finden Sie bei merkur-online.de

Zwanziger hatte gemahnt, dass die FIFA nicht allein die Verantwortung für den Umgang mit Katar trage. Auch Politik, Wirtschaft und nationale Verbände sowie die Clubs dürften vor den Zuständen im Land nicht die Augen verschließen, sagte Zwanziger und verwies darauf, dass viele Club wie der FC Bayern in Katar ihr Trainingslager beziehen. Das geht Rummenigge indes zu weit. Katar sei ein „Thema der Verbände“. Man könne nicht als derjenige auftreten, der die Probleme der FIFA aus dem Weg räume. „Da ist selbst der große FC Bayern zu klein in dieser Fußballwelt.“

Dass Katar die WM noch entzogen wird, glaubt Rummenigge trotz jüngster Spekulationen nicht. „Man sollte nicht irgendwelchen konspirativen Aussagen bei der FIFA glauben, sondern dem, was Präsident Sepp Blatter erklärt.“

dpa

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