Ausreichend Ordnungskräfte?

Fan bei Derby vor Olympiastadion von Rio erschossen

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Im Olympia-Stadion von Rio kam es vor dem Stadtderby zu Krawallen mit Todesfolgen. 

Rio de Janeiro - Ein Toter und mindestens sieben weitere Verletzte. Das ist die traurige Bilanz des brisanten Fußball-Derbys in Rio de Janeiro zwischen den Traditionsklubs Botafogo und Flamengo.

Der Botafogo-Fan Diego Silva dos Santos (28) wurde vor dem Nordtor des Olympiastadions, wo vor wenigen Monaten die Leichtathletik-Wettbewerbe ausgetragen worden waren, mit einem Schuss aus einem fahrenden Fahrzeug niedergestreckt.

Zwei weitere Fans wurden bei der feigen Tat durch Kugeln leichter verletzt. Über die Verletzungen der übrigen Personen, die in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten, gab es zunächst keine Angaben. Vor dem Klassiker lieferten sich Fangruppen beider Lager im Umfeld des Stadions immer wieder kurze Scharmützel.

Da in Rio seit Freitag Ehefrauen und Verwandte von Militärpolizisten die Ausfahrt der Dienststellen blockieren, hatte Botafogo wegen des möglichen Fehlens von Ordnungshütern die Verlegung des Derbys angeregt. Doch die Polizei-Kommandostelle hatte versichert, dass trotz der Verringerung des Personals ausreichend Schutz für die Partie im Engenhão, dem heute wieder nach dem Botafogo-Idol benannten Estádio Nilton Santos, bestünde.

SID

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