Ihm droht der Knast

Zidan über Vorwürfe: "Stimmt so nicht"

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Mohamed Zidan weist die Vorwürfe zurück

Berlin - Ex-Bundesliga-Star Mohamed Zidan wehrt sich gegen die Vorwürfe aus seiner Heimat Ägypten. Er rechnet damit, dass das Urteil zurückgezogen wird.

Der frühere Bundesligaprofi Mohamed Zidan hat sich gegen Berichte über eine sechsjährige Haftstrafe wegen Scheckbetruges in seiner Heimat Ägypten gewehrt. „Das stimmt so nicht“, schrieb Zidan in einem Brief an „Bild“, den die Zeitung am Freitag auf ihrer Online-Seite veröffentlichte.

Er sei sehr schockiert über die Meldungen gewesen, betonte der 31-Jährige. Sein Fall sei aufgrund von Missverständnissen und Kommunikationsfehlern ohne sein Wissen vor Gericht gelandet. Dort sei in seiner Abwesenheit und ohne seine Kenntnis das noch nicht rechtskräftige Urteil gefällt worden. Er geht davon aus, dass das Urteil zurückgezogen wird.

Zidan steht eigenen Angaben zufolge bis 2014 beim SC Baniyas in Abu Dhabi unter Vertrag. In der Fußball-Bundesliga spielte er für Werder Bremen, den FSV Mainz 05, den Hamburger SV und Borussia Dortmund.

Zidan erklärte, er habe 2007 in einem Neubaugebiet in der Nähe von Kairo ein Grundstück erworben, auf dem ein Haus für ihn und seine Familie gebaut werden sollte. Die Villa sei zum vereinbarten Termin 2010 nicht fertig geworden, der Bau habe komplett geruht. Er habe daher über seine Bank alle Zahlungen eingestellt. Beim Baubeginn habe er - wie seinen Worten zufolge in Ägypten oft üblich - sämtliche für die Zahlungen vorgesehen Schecks ausgefüllt, die zu bestimmten Terminen eingezogen werden sollten. Die Missverständnisse mit der Baufirma habe er nun umgehend geklärt, unterstrich Zidan.

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dpa

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