Unabhängig von der Ligazugehörigkeit

Entscheidung steht: So geht es mit Köln-Coach Ruthenbeck weiter

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Cheftrainer Stefan Ruthenbeck wird in der nächsten Saison nicht mehr das Training in der Domstadt leiten.

Der 1. FC Köln wird den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Stefan Ruthenbeck nicht verlängern. Das gab das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga am Donnerstag bekannt.

Der 1. FC Köln wird den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Stefan Ruthenbeck nicht verlängern. Das gab das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga am Donnerstag bekannt. "Wir wollen für Klarheit sorgen: Stefans Vertrag endet im Sommer", sagte Geschäftsführer Armin Veh. Die Entscheidung gilt unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit.

Ruthenbeck begrüßte die Bekanntgabe der Entscheidung. Dies sei "sehr wichtig, denn Spekulationen über meine Zukunft sollen in den letzten Wochen der Saison nicht zur Belastung werden", sagte der 45-Jährige. Er werde nun "alles dafür tun, den FC in der Bundesliga zu halten. Sollte dies nicht klappen, werden wir zumindest mit Anstand und erhobenen Hauptes die Saison beenden."

Markus Anfang als Kandidat gehandelt

Als heißer Kandidat auf die Nachfolge gilt Markus Anfang. Der gebürtige Kölner kämpft derzeit mit dem Zweitligisten Holstein Kiel um den Aufstieg. "Wir werden da zeitnah sicher etwas bekannt geben. Ich sage aber keine Namen", sagte Veh. Anfang könnte nur im Falle des Aufstiegs ablösefrei zum FC wechseln, ansonsten wird eine Ablöse fällig. Sein Vertrag bei den Norddeutschen läuft noch bis 2019.

Ob Ruthenbeck den Kölnern über den 30. Juni hinaus in anderer Funktion erhalten bleibt, sollen derweil Gespräche nach Saisonende ergeben. "Das entscheidet Stefan ganz alleine. Wir wären sehr glücklich, wenn er bei uns bleiben würde", sagte Veh. Ruthenbeck war erst im Dezember vom Trainer der A-Jugend zum Chefcoach des Bundesliga-Teams befördert worden.

SID

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