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„Notlage in der Luft“: DFB-Team mit ungeplanter Zwischenlandung

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Von: Nico Scheck

Die deutsche Nationalmannschaft musste auf dem Rückflug aus Island plötzlich zwischenlanden. Von einer „Notlage in der Luft“ ist die Rede.

Edinburgh – Das war für die deutsche Nationalmannschaft* so sicherlich nicht geplant gewesen. Hatte die DFB-Elf beim 4:0 in der WM-Quali über Island* noch souverän die drei Punkte eingefahren, verlief die Heimreise nicht ganz so glatt. Was war passiert?

Die Maschine mit Bundestrainer Hansi Flick* und seinen Mannen hätte eigentlich um 0.30 Uhr von Reykjavík nach Frankfurt abheben sollen. Laut Bild startete das Flugzeug jedoch eine gute halbe Stunde später. In der Luft kam es dann offenbar zu Problemen. Auf dem Flugradar ist zu sehen, wie die Boing mit der Nationalmannschaft an Bord in Schottland (Höhe Arbroath) eine scharfe Kurve macht. Kurze Zeit später folgte die Zwischenlandung in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands.

Hansi Flick
Bundestrainer Hansi Flick. © Christian Charisius/dpa

Nach Island-Spiel: DFB-Team muss in Schottland zwischenlanden

Wie Medien weiter berichten, wurde offenbar der Code 7700 abgesendet, was für „Notlage in der Luft“ steht. Das kann beispielsweise medizinischer oder auch technischer Art sein, aber auch für Treibstoffmangel stehen. In jedem Fall erhält eine Maschine, die 7700 sendet, Vorrang vor allen anderen Maschinen und erhält von den Bodenstellen sofortige Unterstützung. Der der Flieger hätte eigentlich um 5.50 Uhr deutscher Zeit in Frankfurt landen sollen.

Für das DFB-Team in der Boing ging die Sache glimpflich aus. Am Donnerstagmorgen twitterte der DFB zwei Botschaften: „#infotweet Safety first. Sichere Zwischenlandung als Vorsichtsmaßnahme in Edinburgh. Von dort aus individuelle Weiter- und Rückreise geplant.“ Und: „Uns geht’s gut. Sicherheitscheck an der Maschine läuft…“ Das Spiel wenige Stunden vorher hatte sicherlich weniger Nerven gekostet.

Gegen 10 Uhr am Donnerstagmorgen befand sich das DFB-Team samt Tross noch immer in Schottland. Auf dem Twitter-Kanal teilte der DFB ein Bild von einem Kaffee im Flieger und schrieb dazu: „Zeit für einen weiteren Kaffee. Hier läuft alles sehr unaufgeregt, ruhig und professionell. Wir sind noch im Flieger und gedulden uns ein bisschen.“ Kurze Zeit später folgte dann die Info: „Update : Ersatzflieger ist nun auf dem Weg nach Edinburgh, um die Delegation, Mannschaft, Trainer sowie Betreuer nach Frankfurt und München zu bringen.“

DFB-Team gewinnt in WM-Quali souverän gegen Island

Nach Treffern von Serge Gnabry* (4.), Antonio Rüdiger* (24.), Leroy Sané* (57.) und Timo Werner* (89.) hieß es am Ende ungefährdet 4:0 für die deutsche Nationalmannschaft. (nc) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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