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Flick setzt Zeichen: Bundestrainer und zwei Bayern-Stars kurbeln DFB-Impfkampagne an

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Von: Antonio José Riether

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Hansi Flick sprach sich jüngst für die Corona-Schutzimpfung aus.
Hansi Flick sprach sich jüngst für die Corona-Schutzimpfung aus. © Frank Hoermann/imago-images

Hansi Flick startet in eine neue DFB-Ära. Noch vor seinem ersten Spiel gegen Liechtenstein macht sich der Bundestrainer nun für eine Impfkampagne stark.

Frankfurt - Mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland sind bereits doppelt geimpft, das macht inzwischen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung aus. Nun macht auch der DFB* mit seinen Stars Werbung für die Corona-Schutzimpfung, auch Bundestrainer Hansi Flick* ist Teil der Kampagne. Vor seinem Debüt als Chefcoach der Nationalelf am Donnerstagabend äußerte sich der ehemalige Erfolgscoach des FC Bayern zum beherrschenden Thema der vergangenen Monate.

DFB: Bundestrainer Hansi Flick unterstützt Impfkampagne - auch Neuer und Süle unterstützen Aktion

Am Donnerstag leitet Hansi Flick eine neue Ära ein, beim WM-Qualifikationsspiel in der Schweiz gegen Liechtenstein wird der Champions-League-Sieger von 2020 seinen Einstand geben. Davor hatte der 56-Jährige allerdings eine Botschaft an die Fans, die sich noch nicht haben impfen lassen. „Nur im Team können wir die Corona-Pandemie überstehen - indem jeder für sich und seine Mitmenschen Verantwortung übernimmt“, wurde der Weltmeister* in einer DFB-Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Die Impfung sei „unser sicherster und schnellster Weg zurück zur Normalität“, meinte der Ex-Bayern-Coach*.

An der Impfkampagne mit dem kuriosen Namen „Schiri, ich hab' schon Gelb“ beteiligten sich nicht nur Bundestrainer Hansi Flick und sein Pendant Martina Voss-Tecklenburg vom Frauen-Team. Auch Kapitän Manuel Neuer und Niklas Süle vom FC Bayern* sahen sich in der Verantwortung und beteiligten sich an der Aktion. Auch Dortmunds Mahmoud Dahoud ist mit von der Partie.

DFB: Impfbusse bei Nationalelf der Männer und Frauen geplant - viele Fans könnten profitieren

Der DFB stellt für die kommenden Partien der Auswahlteams bereits ein Konzept für Impfungen vor Ort vor. So wird es am Sonntag beim WM-Qualifikationsmatch der deutschen Nationalelf gegen Armenien in Stuttgart zwei Impfbusse vor dem Stadion geben. Dort können sich Fans bei Bedarf wahlweise die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie Johnson & Johnson verabreichen lassen.

Auch beim nächsten Frauen-Länderspiel gegen Serbien am 21. September in Chemnitz wird es einen Impfbus geben. Auch bei den weiteren Heimländerspielen der Auswahlmannschaften sowie der U21 soll es ähnliche Angebote für Impfbedürftige geben. Der FC Bayern ging in den letzten Wochen bereits mit gutem Vorbild voran, bei den Heimspielen des Rekordmeisters gab es jeweils einen Impfbus vor der Allianz Arena.

Besonders Fußballfans, die sich die Normalität im Stadion zurück wünschen, profitieren direkt sowie indirekt vom Impffortschritt. „Jede Impfung schützt nicht nur eine Person mehr, sondern auch deren Umfeld und damit unter anderem den Trainings- und Spielbetrieb“, weiß man beim DFB. Noch gibt es Luft nach oben, bei den kommenden Länderspielen können viele Fans jedoch noch die Chance ergreifen. (ajr) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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