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Klopp 2019, Flick 2020, Tuchel 2021 - Wer folgt danach? Fans sorgen mit absurden Ideen für Lacher

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Von: Andreas Knobloch

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Jürgen Klopp 2019, Hansi Flick 2020, Thomas Tuchel 2021 - und wer kommt dann? Steffen Baumgart?
Jürgen Klopp 2019, Hansi Flick 2020, Thomas Tuchel 2021 - und wer kommt dann? Steffen Baumgart? © Picture Alliance

Der deutsche Trainer-Hattrick ist da. Nach Jürgen Klopp und Hansi Flick gewann nun auch Thomas Tuchel die Champions League - wer soll da bitte nachfolgen?

Porto - Die siebenminütige Nachspielzeit wurde pünktlich abgepfiffen und es war so weit: Thomas Tuchel konnte sich über seinen ersten Triumph in der Champions League freuen. Zusammen mit seinen Kollegen lag er sich in den Armen, dann ging es zu Pep Guardiola, ein paar Worte unter Freunden - beide betonen, dass sie sich so nennen - wurden getauscht. Chelsea ist Champions-League-Sieger 2021* - Tuchel in den Geschichtsbüchern.

CL-Finale: Nach Chelsea-Sieg komplettiert Tuchel den Trainer-Hattrick

Und damit führt Tuchel eine Serie fort, die aberwitzig klingt: Er ist der dritte deutsche Trainer in Folge, der den Henkelpott in den Nachthimmel reckt. Jürgen Klopp sorgte mit dem Sieg im Finale 2019 gegen die Tottenham Hotspurs für den ersten Titel eines deutschen Trainers seit Jupp Heynckes in London 2013 (FC Bayern gegen Dortmund). Ein Jahr später folgte Hansi Flick* und der FC Bayern mit einem 1:0-Erfolg gegen das damals von Tuchel trainierte Paris St. Germain.

Als Tuchel zur Weihnachtszeit 2020 entlassen wurde, hätte er sich wahrscheinlich nicht zu träumen vermag, 2021 im Mai in Porto als dritter deutscher Trainer in Folge den Pokal entgegenzunehmen. Der Sportsender DAZN, der neben Sky das Finale übertrug, postete in den sozialen Medien nach dem Sieg den deutschen Trainer-Hattrick.

CL-Finale 2021: Tuchel einer von den Großen - doch wer folgt ihm nach

Und die Kommentare darunter sorgten für einige Lacher, denn viele Fans führten die Liste einfach fort und was sich da für Ideen tummelten, war vielleicht auch dem (Sieges)Rausch der Fußball-Fans geschuldet, die sich über das Ende der Vereinssaison 2020/21 freuten.

Ein Vorschlag, der den besten Anklang fand: „Baumgart 2023“. Bekanntlich trainiert der ehemalige Paderborn-Coach ab nächster Saison den 1. FC Köln, der fulminant dem Abstieg mit einem 5:1 in Kiel* von der Schippe sprang. Jedoch sind die internationalen Ziele genau das, was dem Kölner Hochmut nach so einer wankelmütigen Saison nicht guttun würde. Erst Fast-Abstieg, dann CL-Qualifikation und im Folgejahr den Titel? Die Idee wurde aber auch mit einem Augenzwinkern geschrieben - und auch so verstanden.

CL-Finale 2022 oder 2023: Nagelsmann, Rose oder Jogi Löw?

Ähnlich absurd wurde es mit dem Vorschlag „Tim Walter 2023“. Der ehemalige Kiel- und Stuttgart-Coach hat beim HSV angeheuert, und könnte 2023 gar nicht die CL gewinnen, da nach dem Aufstieg noch die Quali folgen müsste. Auf den ersten Blick feierten aber die Fans die Idee.

Realistischer wurde es dann, als öfter der Name „Julian Nagelsmann 2022“ fiel. Der künftige Bayern-Trainer wird sicher mit dieser Mission in die Saison starten. Auch „Jogi Löw 2022“ ist zu lesen. Es gibt Spekulationen, dass er Real Madrid nach der EM 2021 übernehmen könnte, dem hat er selbst einen Riegel vorgeschoben. Sein Vorgänger bei der Nationalelf: Jürgen Klinsmann. Er bekommt auch einige Erwähnungen, jedoch braucht es erst noch den Verein, der in der Königsklasse antritt, der Klinsi auch will. Aktuell hat er sich nur bei den Tottenham Hotspurs ins Gespräch gebracht.

Auch Neu-Dortmund-Trainer Marco Rose wird 2022 mit dem Titel in Verbindung gebracht. Beim BVB wären sie mit dem Meistertitel schon gut bedient. Jedoch wäre Rose dann nach Klopp und Tuchel der dritte Mann mit Mainz-Vergangenheit, der sich gut einreihen würde. Aber erstmal eins, nach dem anderen ... (ank) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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