Immernoch kein Neuzugang

BVB sucht weiter nach Götze-Ersatz

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Für den BVB-Abgang Mario Götze wird ein Nachfolger gesucht

Dortmund - Immer noch kein Neuzugang für den BVB. Fünf Wochen verbleiben dem BVB noch, um sich bis zum offiziellen Bundesligastart zu verstärken. Die offizielle Transferperiode endet am 31.August.

Als Letzter der 18 Bundesligisten startet Borussia Dortmund am Mittwoch die Vorbereitung auf die neue Saison. In der Chefetage bemüht man sich derweil um weitere namhafte Verstärkungen.

Mit hohen Zielen und viel Geld auf dem Konto, aber ungelösten Personalproblemen und einer große Portion Ungewissheit geht Borussia Dortmund als Letzter der 18 Bundesliga-Klubs in die Saisonvorbereitung. Am Mittwoch startet der deutsche Fußball-Vizemeister zum ersten viertägigen Trainingslager in Richtung Österreich. Fehlen wird jedoch unter anderem noch der lauthals angekündigte Königstransfer. 

Der Neuzugang für den BVB Sokratis (rechts) wird von Kevin De Bruyne (links), der zurück zum FC Chealsea geht, getröstet.

Als wolle Klub-Boss Hans-Joachim Watzke Profis und Fans gleichermaßen beruhigen, preschte der 53-Jährige einen Tag vor der Abreise nach Tirol an die Front und verkündete in einem Interview in der Bild-Zeitung: „Wir können 50 Millionen Euro in neue Spieler investieren. Wir werden noch zwei bis drei Spieler für den offensiven Bereich holen.“ Bisher steht nur Abwehrspieler Sokratis, für den 9,5 Millionen an Werder Bremen fällig wurden, als Neuzugang fest. Der Grieche wird wegen seiner Einsätze im Nationalteam wie die Polen Robert Lewandowski und Jakub Blaszczykowski sowie der Australier Mitchell Langerak erst im zweiten Trainingslager im schweizerischen Bad Ragaz (10. bis 18. Juli) zum Kader stoßen. Man habe seit vielen Woche eine kurze Liste mit einigen wenigen Namen, die man verpflichten wolle, so Watzke.

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Und an der Liste habe sich im Gegensatz zu den täglichen neuen Gerüchten nie etwas geändert. „Was die anderen Namen angeht: Wir sind weiterhin unverändert dran!“, sagte Watzke und ergänzte: „Mit Geld könnten wir in Verhandlungen mit abgebenden Klubs alles schnell lösen. Aber wir sind nicht nur der sportlichen Ambition verpflichtet, sondern wollen auch wirtschaftlich weiterhin sinnvoll handeln. Deshalb dauert es in diesem Sommer etwas länger.“ Wunschspieler Kevin de Bruyne (letzte Saison an Werder Bremen ausgeliehen) muss beim FC Chelsea bleiben, zuletzt wurde nunmehr der torgefährliche Mittelfeldspieler Henrich Mchitarjan vom ukrainischen Double-Gewinner Schachtjor Donezk hoch gehandelt. Nach Informationen des kicker soll der BVB eine Ablösesumme von 23 Millionen Euro geboten haben, Donezk jedoch 30 Millionen Euro fordern - offenbar wohlwissend um die neue Finanzstärke der Borussen. Denn allein durch die Königsklasse und die Götze-Ablöse flossen rund 100 Millionen Euro auf das Klubkonto.

Spieler sind zuversichtlich

Die anhaltenden Transfer-Schlagzeilen werden die Mannschaft nicht verunsichern, glaubt Kapitän Sebastian Kehl. Zudem habe er Vertrauen in die Verantwortlichen des Klubs und ist davon überzeugt, dass sich die Borussia in der kommenden Saison zumindest so stark wie bisher präsentieren wird. Natürlich auch im konditionellen Bereich.

Denn ein individuelles Grundlagentraining, dass jeder Spieler nach einer Phase der Erholung absolvierte, ermöglichte den späten Trainingsbeginn. „Mit dieser Art der Vorbereitung sind wir in den vergangenen Jahren immer gut gefahren“, sagte Klopp. Doch wohin die Reise für den Champions-League-Finalisten ab dem Saisonstart beim FC Augsburg (10. /11. August) geht, weiß auch der Coach beim Aufgalopp der wohl brisanteste Vorbereitungsphase seiner BVB-Ära noch nicht.

SID

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