Hohe Kosten

Bierhoff: WM bis Achtelfinale ein Verlustgeschäft

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Oliver Bierhoff.

Berlin - Erst ab dem Viertelfinale winkt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bei der WM in Brasilien ein finanzieller Gewinn.

„Bis zum Achtelfinale ist die WM für uns ein Verlustgeschäft“, sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff dem Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 6/2014). Bierhoff verwies auf die hohen Kosten für die Vorbereitung und die Hotels an den Spielorten. „Was unsere Organisation angeht, ist das die aufwendigste WM, die wir je hatten“, sagte der 46-Jährige. Auch im Fall des Titelgewinns, bei dem der DFB fast sieben Millionen Euro Prämien an die Spieler ausschütten würde, soll nach DFB-Planungen unter dem Strich ein Gewinn stehen.

„Die Richtschnur ist: Die Ausgaben dürfen nicht über den maximal möglichen Einnahmen liegen“, sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock. Bis zu 22 Millionen Euro kann den DFB das WM-Unternehmen kosten. Die Einnahmen richten sich nach dem sportlichen Erfolg der DFB-Auswahl bei der WM. Für das Erreichen des Viertelfinales zahlt der Weltverband 14 Millionen Dollar (10,2 Millionen Euro). Der Weltmeister kassiert 35 Millionen Dollar (25,5). Jeder der 32 teilnehmenden Verbände erhält von der FIFA zudem einen Kostenzuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Dollar (1,1). Die Höhe der Preisgelder beläuft sich auf insgesamt 358 Millionen Dollar (261,1).

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Der DFB hat sich mit den Nationalspielern auf 300.000 Euro Prämie für den Titelgewinn in Brasilien geeinigt. Bei einem Aus in der Vorrunde und im Achtelfinale würden die DFB-Stars leer ausgehen. Erst bei Erreichen des Viertelfinales werden pro Spieler 50.000 Euro ausgeschüttet, für den Halbfinaleinzug gibt es 100.000 Euro, für die Endspiel-Teilnahme 150.000 Euro.

sid

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