"Widerspruch zum Fairplay"

Rummenigge wettert gegen Phantomtor-Urteil

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Karl-Heinz Rummenigge kann mit dem Urteil zum Phantomtor nichts anfangen

München - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat mit Unverständnis auf das Urteil zum Phantomtor reagiert.

„Ich glaube, ganz Fußball-Deutschland ist verärgert, muss verärgert sein. Was ich auch nicht verstanden habe bei dem Urteil, warum hat man 1994, als der FC Bayern dieses Phantomtor gegen Nürnberg erzielt hat, das Spiel wiederholt? Damals gab es offensichtlich irgendeine Statuten- oder Gesetzeslücke, die man da gefunden hat, dass man das Spiel korrekterweise wiederholt hat“, sagte Rummenigge am Dienstag in einem Interview im vereinseigenen Internet-TV. Man habe sich damals auch dafür eingesetzt, damit die damalige Meisterschaft ohne Makel blieb.

Im aktuellen Fall ist Rummenigge verwundert. „Ich verstehe das nicht und ich muss offen und ehrlich sagen, wenn ein so grober Fehler gemacht wird, der dann am Ende des Tages dazu führt, dass eine Mannschaft verliert, dann muss man einfach auch mal im Zweifelsfall den Mut haben, nicht unbedingt die FIFA vorher zu fragen, ob man jetzt darf oder nicht darf“, führte Rummenigge aus. „Das ist einfach eine Ungerechtigkeit, ein Widerspruch zum Fairplay der seines gleichen sucht. Ich hätte mir genauso wie ganz Fußball-Deutschland ein Wiederholungsspiel gewünscht.“

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dpa

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