Doku über den Weltmeister

Bastian Schweinsteiger plaudert aus: Til Schweiger musste Ex-Bayern-Star zu intimer Szene überreden

Bastian Schweinsteiger gewährt Einblicke in seine Doku „Schw31ns7eiger: Memories - Von Anfang bis Legende“ - und in ein Telefonat mit Til Schweiger. Der Weltmeister musste zu einer Szene überredet werden.

  • Bastian Schweinsteiger*: Eine Doku über den Fußball-Weltmeister erscheint am 5. Juni bei Amazon Prime Video.
  • Til Schweiger hat den Film über die Ikone des FC Bayern München* produziert.
  • Schweiger musste Schweinsteiger dazu überreden, dass eine intime Szene in dem Film auftaucht.

München - Bastian Schweinsteiger ist schon jetzt, mit Mitte 30, eine Ikone des FC Bayern München* und für viele Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. 

Champions-League-Sieger 2013 nach dem „Drama dahoam“ 2012, Weltmeister 2014 mit Deutschland: Der 35-Jährige schaut auf eine bewegende Karriere zurück - an der über den Streamdienst Amazon Prime Video Millionen Anhänger jetzt teilhaben können. 

Denn: Am 5. Juni erscheint die Dokumentation über den Oberbayer, der zwischen 1998 und 2015 für den deutschen Rekordmeister spielte.

Doku über Bastian Schweinsteiger und den FC Bayern bei Amazon Prime Video

Schw31ns7eiger: Memories - Von Anfang bis Legende“ lautet der Titel, in dem die Zahlen von Schweinsteigers Trikotnummern enthalten sind. Mit der 31 lief er für FC Bayern auf, im Nationalteam war es die 7.

Bastian Schweinsteiger: Er spielte zwischen 1998 und 2015 für den FC Bayern.

In einem Interview hat Schweinsteigernun Einblicke in die Doku gegeben. Unter anderem wurde er darauf angesprochen, dass in dem Film eine tränenreiche Szene vom Ende seiner Karriere vorkommt, die der einstige Mittelfeldspieler zuerst nicht mit drin haben wollte. 

Schweiger musste ihn demnach dazu überreden, die Szene in der Doku verwenden zu dürfen.

Doku über Bayern-Star: Bastian Schweinsteiger und Til Schweiger sind Freunde

„Meine Privatsphäre ist mir sehr wichtig. Für mich ist es nicht leicht eine Kamera nah an mich und meine Familie heranzulassen. Als ich beispielsweise bei meinem Abschied in Orlando in der Kabine Emotionen gezeigt habe, das war schon schwierig für mich“, erzählte Schweinsteiger im Gespräch mit der dpa: „Ich denke, niemand sieht sich selbst gerne weinen. Ich habe dann mit Til hin und her geschrieben. Er hat mich überzeugt, dass das auch dazu gehört. Und: Das Ergebnis ist ja wirklich gut geworden.“

Produzent des Schweinsteiger-Films: Til Schweiger.

Der Ex-Bayern-Profi und der deutsche Film-Star (Inglourious Basterds, Tatort etc.) pflegen ein gutes Verhältnis. 

„Wir sind gute Freunde. Und wenn jemand einen Film über mich produzieren kann, dann ist es Til. Er ist ein toller Produzent“, erzählte Schweinsteiger - und erklärte, wie es zum Titel der Doku kam.

Ex-Bayern-Star Bastian Schweinsteiger: „Daraus konnte ich viel Kraft schöpfen“

„Erinnerungen waren schon immer wichtig für mich. Sie lösen große Emotionen bei mir aus und ich erinnere mich gerne an meine Vergangenheit zurück“, sagte er: „Auch als Spieler habe ich mich immer wieder an vergangene Ereignisse erinnert, daraus konnte ich viel Kraft schöpfen.“

Derweil plauderte Bayern-Präsident Herbert Hainer aus dem Nähkästchen und erzählte von seinem Zwist mit einem der größten Sportler überhaupt. Der ehemalige Adidas-Chef konnte einen Deal mit Kobe Bryant aushandeln, doch ein bizarrer Vertragsstreit endete dann vor Gericht.

pm

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Bastian Schweinsteiger hegt schon Gedanken an eineRückkehr ins Fußballgeschäft und seine Frau bringt ihn als Trainer ins Spiel.

Rubriklistenbild: © dpa / Friso Gentsch

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