EM-Qualifikation

Remis in Rumänien - U 21 muss bangen

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Philipp Hofmann erzielte das zwischenzeitliche 1:1.

Giurgiu/Düsseldorf - Die deutschen U 21-Fußballer bleiben in der EM-Qualifikation unbesiegt, haben die Playoff-Teilnahme aber noch nicht sicher.

Die DFB-Auswahl kam vier Tage nach dem 1:1 in Montenegro am Dienstag auch in Rumänien über ein 2:2 (1:1) nicht hinaus. Damit fehlt dem mit 14 Punkten an der Tabellenspitze rangierenden Team aus den beiden Heimspielen im September 2014 noch ein Sieg, um ganz sicher die Ausscheidungsspiele für die Endrunde 2015 zu erreichen.

Vor 1000 Zuschauern in Giurgiu erzielten Claudiu Bumba (24. Minute) und Romario Benzar (75.) die Tore für die Rumänen, Philipp Hofmann (29./Foulelfmeter) und Antonio Rüdiger (52.) trafen für die deutsche Elf. Die Verfolger Montenegro und Irland (beide 8 Punkte) trennten sich am Dienstag 0:0.

Nach den Ausfällen von insgesamt acht Spielern musste Thomas Nörenberg, der den an der Bandscheibe operierten Horst Hrubesch als Chefcoach vertrat, auf sein letztes Aufgebot zurückgreifen. Eine im Vergleich zum Spiel in Montenegro auf vier Positionen veränderte Startformation sollte die Probleme auffangen.

Dabei musste der DFB-Trainer vor allem im defensiven Mittelfeld improvisieren. Dort bildeten die eigentlichen Innenverteidiger Matthias Ginter und Rüdiger ein zentrales Doppel, dafür rückten Robin Knoche und Andre Hoffmann in die Innenverteidigung. Der am Sprunggelenk verletzte Gladbacher Amin Younes wurde rechtzeitig fit und stand ebenfalls in der Startformation.

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Trotz der personellen Umstellungen fand die deutsche Elf gut ins Spiel und profitierte dabei auch vom formstarken Leonardo Bittencourt, der schon in der zweiten Halbzeit in Montenegro für viel Wirbel gesorgt hatte. Der Hannoveraner vergab in der 8. Minute eine sehr große Chance, als er schon am Torhüter vorbei war und dann nur den linken Außenpfosten traf.

Eine Unachtsamkeit in der Defensive führte zum Führungstreffer der Gastgeber durch Bumba. Dabei hatte die deutsche Innenverteidigung um Hoffmann das Nachsehen, Kapitän Marvin Plattenhardt kam gegen den Torschützen zu spät. Nur fünf Minuten später gelang Philipp Hofmann mit einem verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich. Zuvor war der Ingolstädter selbst von Ionut Peteleu gefoult worden. Damit traf Hofmann bereits zum vierten Mal im sechsten Spiel.

Danach dominierte die DFB-Elf die Partie weitgehend und kam in der 52. Minute durch einen Kopfball von Rüdiger zum 2:1. Younes hatte die Flanke von der rechten Seite geschlagen. Die deutsche Mannschaft ließ sich dann aber von einem Distanzschuss Benzars überraschen und musste noch den Ausgleich hinnehmen.

dpa

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