Hartes Vorgehen

Köln verhängt Stadionverbot nach Böllerwurf

Köln - Der 1. FC Köln geht unvermindert hart gegen Störenfriede vor. Ein Chaot, der Anfang Februar für Ärger sorgte, bekommt eine saftige Strafe aufgebrummt.

Der Tabellenführer der 2. Bundesliga hat mit sofortiger Wirkung ein bundesweites Stadionverbot gegen die Person verhängt, die während des Spiels gegen den SC Paderborn am 9. Februar (0:1) nach Erkenntnissen der Polizei einen Feuerwerkskörper in den Zuschauerbereich geworfen hat.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der 40-Jährige einen Böller vom Ober- in den Unterrang der Nordtribüne geworfen und dadurch sieben Stadionbesucher verletzt. Andere Zuschauer im Block identifizierten den Mann und übergaben ihn dem Ordnungsdienst.

Nachdem die Polizei dem 1. FC Köln auf Anfrage die Personalien des mutmaßlichen Täters übermittelt hatte, wurde nun - unabhängig von möglichen weiteren straf- und zivilrechtlichen Verfahren - ein bundesweit wirksames Stadionverbot ausgesprochen. Der Mann war dem 1. FC Köln nicht bekannt, dem Klub liegen keine Erkenntnisse über frühere Verfehlungen im Umfeld von Fußballspielen vor.

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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