Ein echter Westfale

Hecking greift nach seinem ersten Titel

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VfL Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking.

Berlin - Ein Westfale greift am Samstag in Berlin nach seinem ersten großen Titel als Fußball-Trainer und will damit seinem Kollegen Jürgen Klopp den Abschied von Borussia Dortmund vermiesen. Jedenfalls lässt Dieter Hecking, Trainer des VfL Wolfsburg, vor dem Pokalfinale gegen den BVB keine Zweifel daran, dass seine Mannschaft "heiß" auf den "Pott" ist.

Hecking, am 12. September 1964 in Castrop-Rauxel geboren, wuchs ab seinem dritten Lebensjahr in Soest auf, erlernte als Schüler das Fußball-ABC in der Jugend von Westfalia Soest und dem Soester SV. Über Borussia Lippstadt und 1. FC Paderborn landete der gelernte Polizist schließlich im bezahlten Fußball bei Borussia Mönchengladbach. Es folgten Zweitliga-Stationen in Kassel, Mannheim und Leipzig. Seine Trainerlaufbahn begann er im Jahr 2000 beim SC Verl. Anschließend war er beim VfB Lübeck, Alemannia Aachen, Hannover 96 und der 1.FC Nürnberg tätig, eher er am 1. Januar 2013 einen Vertrag beim VfL unterschrieb.

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In Wolfsburg hat er sich zu einem der gefragtesten deutschen Fußball-Lehrer entwickelt, gemeinsam mit Manager Klaus Allofs die "Wölfe" zum Bayern-Jäger Nummer eins geformt. "Wir waren in dieser Bundesliga-Saison hinter den Münchnern die zweitbeste Mannschaft in Deutschland. Das sagt die Tabelle eindeutig aus", betont Hecking. "Von unseren Jungs haben noch nicht viele in einem Pokalfinale gestanden. Die werden alles geben, um die Trophäe auch zu holen", sagt Hecking der Dortmunder Borussia den Kampf an. Der 50-Jährige erwartet ein Finale auf einem sehr hohen Niveau. "Beide Mannschaften werden den Weg nach vorn suchen", rechnet der VfL-Trainer mit einem offenen Schlagabtausch. "Das wird ein tolles Endspiel. Wir müssen schon eine außergewöhnliche Leistung zeigen, um Dortmund zu schlagen. Aber die Mannschaft hat in dieser Saison bereits oft bewiesen, dass sie das kann."

Torhüter Diego Benaglio, der 2009 mit den "Wölfen" erstmals Deutscher Meister wurde, spürt bereits das Kribbeln. "Wir haben in den letzten Tagen registriert, dass das Pokalfinale für die Menschen in unserer Stadt etwas ganz Besonderes ist. Wir werden am Samstag alles dafür tun, sie auch zu belohnen und den Pokal zu gewinnen."

Quelle: wa.de

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