Mit Weidenfeller gegen Hoffenheim

+
Wieder gesesen: Roman Weidenfeller.

DORTMUND - Mit großer Vorfreude blickt Jürgen Klopp, Trainer des Deutschen Meisters Borussia Dortmund, dem ersten Rückrundenheimspiel am Samstag gegen die TSG Hoffenheim (15.30 Uhr) entgegen.

Von Peter Schwennecker

 „Wir haben lange nicht mehr in diesem großartigen Stadion gespielt“, sagt Klopp. „Wir wollen die Leute jedenfalls spüren lassen, dass man unsere Vorfreude auf dieses Spiel am Ende auch am Ergebnis ablesen kann.“

Vermutlich wird der BVB-Trainer während der Partie wieder die Kappe mit der Aufschrift „Pöhler“ tragen. „In Hamburg war die meist gestellte Frage aller Journalisten, was dieser Schriftzug bedeutet“, schmunzelt Dortmunds Pressesprecher Josef Schneck. „Ein Pöhler ist im Ruhrgebiet ein richtiger Kicker“, erklärt Klopp. „Einer, der sich jeden Tag auf dem Bolzplatz die Knie aufreibt. Darin erkenne ich auch einen Teil meiner Jungs wieder“, lächelt der Fußball-Lehrer. Obwohl man die Vorstellung, die die Schwarz-Gelben zuletzt im Hamburg zeigten, angesichts der hohen Spielkultur der Westfalen bestimmt nicht als „pöhlen“ bezeichnen sollte. Doch Klopp klärt auf und trägt diese Kopfbedeckung nur, weil die Hymne „Pöhler von Dortmund“, die Winnie Appel, alias Baron von Dortmund, anlässlich des Titelgewinns produzierte, bei ihm wahres Gänsehautgefühl auslöst. „Es ist aber nicht so, dass ich pro verkaufte CD auch noch fünf Euro kassiere. Die Mütze sitzt einfach gut“, sagt der Trainer.

Der ist nach dem 5:1-Auftaktsieg von Hamburg natürlich bei bester Laune, obwohl mit der TSG Hoffenheim ein Gegner kommt, den die Borussia daheim bisher nicht besiegen konnte. „Das ist ein völlig anderer Gegner als der HSV“, beteuert Klopp. „Ohnehin ist jedes Spiel in der Bundesliga ein ganz spezielles“, meint der Coach, dessen Mannschaft sich bei der 0:1-Niederlage im Hinspiel durch die Härte der TSG aus der Bahn werfen ließ. „Wir haben inzwischen aber gelernt, mit dieser Art der Zweikampfführung geschickter umzugehen, intelligenter zu spielen, den Ball schneller laufen zu lassen und das Laufverhalten zu intensivieren.“

Bis auf Mario Götze (Schambeinentzündung) steht Klopp der komplette Kader zur Verfügung, auch wenn einige Akteure noch leichte muskuläre Probleme haben. „Roman Weidenfeller ist wieder voll im Mannschaftstraining und wird daher zwischen den Pfosten stehen“, bestätigt der Trainer, der ansonsten an der beim HSV so überzeugenden Elf nichts ändern dürfte.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare