Batshuayi-Ausleihe durch den BVB wird konkret

Aubameyang zum Medizincheck bei Arsenal - Giroud wohl zu Chelsea

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Im goldenen Luxuswagen erschien Aubameyang am Dortmunder Flughafen.

[Update 21.12 Uhr] Der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal steht vor dem Abschluss. Am Dienstag reiste der Stürmer vom Dortmunder Flughafen nach London. Diese Spieler werden als Ersatz-Kandidaten gehandelt.

Pierre-Emerick Aubameyang fuhr mit einer goldfarbenen Luxus-Karosse am Dortmunder Flughafen vor. Die "Ruhr Nachrichten" zeigten ein Video, wie der Angreifer von Borussia Dortmund mit seiner Familie und großem Gepäck das Flughafen-Gebäude betrat. 

Anschließend flog der Torjäger im Privatjet nach London, um beim FC Arsenal den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren und den wohl bereits ausgehandelten Kontrakt zu unterschreiben.

Auf dem Portal "Flightradar 24" konnte man den Flug des Auba-Jets verfolgen. Flightradar-Angaben zufolge hätten 32.000 Nutzer den Flug live verfolgt.

Diese Vertrags-Modalitäten stehen im Raum

Damit dürfte der erwartete Wechsel des 28 Jahre alten Gabuners, der beim BVB-Training fehlte, zu den Gunners kurz vor dem Abschluss stehen. Am Nachmittag wurde Aubameyang schon auf dem Arsenal-Gelände gesichtet. 

Die offizielle Bestätigung des spektakulären Transfers durch die Vereine stand trotz der angeblichen Einigung über die finanziellen Modalitäten aber noch aus. Als Ablösesumme für den Torjäger stehen rund 65 Millionen Euro im Raum. Der Bundesliga-Torschützenkönig soll in London einen Vertrag bis 2021 erhalten und beim Premier-League-Club zehn Millionen Euro netto plus Prämien verdienen.

Immer wieder Auba-Ärger

Noch am Montag hatte Aubameyang für neuerlichen Ärger gesorgt, indem er als geladener Zeuge dem Prozess um den Bombenanschlag auf das BVB-Team fernblieb und stattdessen ein Attest vorlegen ließ. Angeblich war er nicht verhandlungsfähig, weil er 39 Grad Fieber hatte. 

Anders als Aubameyang hatte Marc Bartra im Prozess am Montag geschildert, wie er noch unter den Folgen des Sprengstoffanschlags vom 11. April 2017 leidet, bei dem er sich eine schwere Armverletzung zugezogen hatte. 

Am Dienstag folgte die Nachricht, dass der Innenverteidiger vor der Rückkehr in seine spanische Heimat steht. Der 27-Jährige soll sich zu finalen Gesprächen in Sevilla aufgehalten haben. Bartra, der durch die Verpflichtung von Manuel Akanji (FC Basel/20,0) neue Konkurrenz bekommen hat, soll laut "Bild" bis zum Saisonende an den spanischen Erstligisten Betis Sevilla verliehen werden. Dazu sei eine Kaufoption vereinbart worden.

Diese Kandidaten sollen auf er BVB-Einkaufsliste stehen

Dem Vernehmen nach hängt der Vollzug des Aubameyang-Transfers davon ab, ob der BVB bis zur Schließung der Transferliste am Mittwoch (18.00 Uhr) einen Ersatz findet. Als heißester Kandidat gilt Michy Batshuayi. Der 24 Jahre alte belgische Angreifer mit kongolesischen Wurzeln soll vom FC Chelsea ausgeliehen werden. 

Englische Medien berichteten am Abend, dass der Wechsel von Arsenal-Stürmer Olivier Giroud zum Lokalrivalen Chelsea kurz bevor steht. Damit wäre eine weitere Voraussetzung für den Aubameyang-Deal geschaffen. 

Die Clubs sollen sich bereits auf eine Ablösesumme von umgerechnet knapp 20 Millionen Euro für den Franzosen geeinigt haben. Giroud stand auch beim BVB auf der Wunschliste. Nun läuft alles auf die Verpflichtung von Batshuayi hinaus.

Paradiesvogel Aubameyang: Fünf Jahre beim BVB in Bildern

Weitere Sorgen für Peter Stöger

Eine Verpflichtung des Ex-Kölners Anthony Modeste, der zu Saisonbeginn zum chinesischen Club Tianjin Quanjian gewechselt war, ist dagegen unwahrscheinlich. In das ganze Wechsel-Theater platzte die Meldung, dass BVB-Trainer Peter Stöger in den kommenden Wochen auf Stürmer Andrej Yarmolenko verzichten muss. 

Der 28 Jahre alte ukrainische Nationalstürmer laboriert an einer Sehnenverletzung im Fuß. Derweil brach Bayern Münchens Clubchef Uli Hoeneß eine Lanze für den BVB und kritisierte das Verhalten Aubameyangs, der seinen Wechsel seit Wochen durch Eskapaden provozierte. 

"Diese Unruhe, wenn dich wahnsinnige Berater vor sich hertreiben, wird es nicht jedes Jahr geben", erklärte Hoeneß auf dem Branchen-Kongress SpoBis in Düsseldorf. "Wenn dort wieder Ruhe einkehrt, wird Borussia Dortmund schnell wieder ein ernster Herausforderer sein." dpa/sid/ds

Quelle: wa.de

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