Videobotschaft von Klopp & Götze: Bittencourt angespornt

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Leonardo Bittencourt beim Training in Antalya.

DORTMUND/ANTALYA - Richtig mitmischen konnte der angeschlagene Leonardo Bittencourt im Trainingslager des FC Energie noch nicht. Doch in seinem letzten halbes Jahr für Cottbus will der 18-Jährige nochmals aufdrehen.

Die Vorfreude auf den Meister ist bei Leonardo Bittencourt schon riesengroß. Doch erst einmal ist der Cottbuser heiß auf seine letzte Halbserie beim Fußball-Zweitligisten FC Energie. "Ich werde für den Rest der Saison alles für meinen Verein geben, dem ich alles zu verdanken habe, der mich ausgebildet und entwickelt hat", sagte der Jungprofi, der sowohl die deutsche als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft besitzt, im Trainingslager der Lausitzer an der türkischen Riviera.

Ab 1. Juli wird Bittencourt für Borussia Dortmund die Schuhe schnüren, drei Millionen Euro soll der BVB für das Talent an Energie überweisen. "Als alles klar war mit Dortmund, hat mich das eigentlich nur noch mehr motiviert, richtig Gas zu geben. Ich kenne meine nahe Zukunft und kann frei aufspielen. Darauf freue ich mich", sagte der Mittelfeldspieler. In Antalya konnte er wegen einer Verhärtung in der Oberschenkelmuskulatur bislang nicht intensiv trainieren. "Doch jetzt ist alles wieder okay", berichtete der 18-Jährige am Donnerstag.

Den Wirbel um seinen Wechsel hat Bittencourt inzwischen weggesteckt. Am 19. Dezember des Vorjahres, dem Tag seines 18. Geburtstags, war exakt um 0.00 Uhr auf Bittencourts Laptop eine Videobotschaft von Jürgen Kopp und Mario Götze eingetroffen. "Das hat mich natürlich wahnsinnig gefreut", berichtete der Cottbuser. In nur 17 Zweitliga-Einsätzen hat er mit Leichtigkeit, herausragender Technik und schon erstaunlicher Spielübersicht die Dortmunder überzeugt.

Seine zukünftige Situation beim Meister schätzt Bittencourt realistisch ein: "Ich will es erst einmal in den 18er Kader schaffen, bei den Spielen live dabei sein, die Atmosphäre in den Stadien aufsaugen. Und wenn dann meine Chance kommt, will ich sie nutzen." Allerdings ist die Konkurrenz beim BVB mit Götze und Neuzugang Marco Reus fast übermächtig, "Das spornt einfach nur an, das ist ein riesiges Gefühl", erklärte der Noch-Cottbuser dazu unaufgeregt.

Sein größter Kritiker ist Vater Franklin. Der einstige Cottbuser Erstliga-Profi und Publikumsliebling passt auf, dass sein Sohn nicht abhebt. "Er motiviert mich, kritisiert mich und holt mich auch schnell wieder auf den Boden, wenn es Anzeichen dafür gibt", sagte Bittencourt junior. Die Familie ist ihm sehr wichtig. Deshalb wird er auch mit seinen Eltern nach Dortmund ziehen. - lnw

Quelle: wa.de

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