Drittliga-Spiel

BVB spielte mit zwölf Mann: Duisburg erwägt Protest

DORTMUND - Das hat es im Proffußball auch noch nie gegeben: Die zweite Mannschaft des BVB spielte am Dienstagabend kurzzeitig mit zwölf Mann. Gegner MSV Duisburg erwägt einen Protest.

Der MSV Duisburg prüft in der 3. Fußball-Liga die Möglichkeit eines Protestes gegen die Wertung des Spiels gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Beim 2:1-Sieg des BVB am Dienstag in Duisburg hatte der MSV registriert, dass die Gäste offenbar kurzzeitig mit zwölf Spielern auf dem Platz waren. Nach einem Tumult in dem hektischen Match befand sich demnach der für BVB-Youngster Koray Günter in der 79. Minute ausgewechselte Jannik Bandowski auf dem Platz und griff beim folgenden Duisburger Angriff ins Spielgeschehen ein.

Bandowski wurde zuvor wegen einer Verletzung außerhalb des Spielfeldes behandelt. Schiedsrichter Marcel Unger war nicht aufgefallen, dass die Dortmunder zunächst mit zwölf Mann weiter gespielt haben sollen. "Das war das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass der Gegner zu zwölft spielt. Natürlich machen wir uns kundig, was das Regelwerk dazu sagt", sagte MSV-Trainer Karsten Baumann nach dem Match. Die Duisburger wollen den Vorfall beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegebenenfalls prüfen lassen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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