Verletzung von Bayerns Süle

Rufe werden lauter: Sollte Löw BVB-Routinier Hummels zurückholen? Pro und Contra

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Rufe werden lauter, wonach Bundestrainer Joachim Löw (links) Dortmunds Mats Hummels zurück ins DFB-Team holen sollte.

Nach der Verletzung von Bayerns Niklas Süle werden Rufe nach einer Rückkehr von BVB-Routinier Mats Hummels in die Nationalmannschaft laut. Ein Pro und Contra.

Dortmund - Bundestrainer Joachim Löw gerät zunehmend unter Druck. Das am Montag von FCB-Präsident Uli Hoeneß vorausgesagte Saison- und EM-Aus für Bayerns Abwehrchef Niklas Süle nach dessen Kreuzbandriss lässt für die meisten Experten nur einen Schluss zu: Der bei Borussia Dortmund aktuell sportlich überragende Mats Hummels muss für das Nahziel EM 2020 zurück ins Nationalteam.

Sollte Löw zurückrudern und seine Entscheidung in der Causa Hummels überdenken? Ein Pro und Contra.

Pro: Hummels' Rückkehr ist alternativlos

Die Rückkehr von Mats Hummels in das DFB-Team ist mit Blick auf die EM 2020 alternativlos – und das nicht erst seit der Kreuzbandverletzung von Niklas Süle am vergangenen Wochenende. Akteure wie Jonathan Tah oder Matthias Ginter beweisen zwar Woche für Woche ihr gehobenes Bundesliga-Niveau, im Vergleich mit der europäischen Spitzenklasse hinken sie jedoch um einige Meter hinterher.

Das zeigte nicht erst die bittere 2:4-Pleite gegen die Niederländer im September, als Memphis Depay und Co. Katz und Maus mit der überforderten deutschen Hintermannschaft spielten. Und Antonio Rüdiger oder Shkodran Mustafi? Lieber nicht.

Sven Schneider

Contra: Rückschläge gehören in der Phase des Umbruchs dazu 

Joachim Löws Ausbootung der Rio-Weltmeister Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller war in ihrer Art und Weise zwar (wieder mal) stillos. Letztlich hat der Bundestrainer aber nur das umgesetzt, was die breite Öffentlichkeit nach dem WM-Desaster in Russland gefordert hat: Ein Umbruch sollte her.

Löw geht diesen Weg einigermaßen konsequent. Rückschläge in Form von Verletzungen gehören dazu. Dann gleich nach dem früheren Platzhirsch zu rufen, konterkariert jegliche Bemühungen, eine junge Elf für die Zukunft aufzubauen – eine Elf, die auch nach der EM 2020 Bestand haben kann. Klar, unter den Alternativen fehlt es an ganz großen Namen. Den hatte Niklas Süle bei seinem Löw-Debüt 2016 aber auch nicht.

Quelle: wa.de

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