Drittes Spiel, dritter Sieg

BVB 1:0! Nur Lewandowski knackt Bremer Bollwerk

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DORTMUND -  Drittes Spiel, dritter Sieg! Der BV Borussia Dortmund hat den besten Start in der Fußball-Bundesliga seit zwölf Jahren mit dem 1:0 (0:0)-Erfolg vor 80 645 Zuschauern gegen den SV Werder Bremen zementiert.

Von Peter Schwennecker 

 Angesichts des ausgeglichener besetzten Kaders in dieser Saison hat der BVB-Coach offenbar Gefallen an der sanften Rotation gefunden. Gegenüber der Partie gegen Braunschweig gab es wieder drei Veränderungen. Diesmal saßen Sokratis, Sven Bender und Pierre-Emerick Aubameyang beim Anpfiff auf der Bank, während Neven Subotic, Sebastian Kehl und Marco Reus in die Startformation rutschten.

Die Borussia besaß erneut Anlaufprobleme, was an der Kompaktheit der Bremer lag, die in den ersten beiden Spielen ohne Gegentor geblieben waren. Werder-Coach Robin Dutt hatte offenbar Anschauungsunterricht bei den Braunschweigern genommen. Die Norddeutschen stellten geschickt die Räume auf den Außenbahnen zu, zwangen die Borussen damit immer wieder, den engeren Weg durch die Mitte zu suchen. Doch das erledigten die Schwarz-Gelben mit viel Geduld und später auch mit größerer Entschlossenheit und Konsequenz.

In der Schlussphase der ersten Hälfte häuften sich klare Dortmunder Chancen. So knallte Jakub Blaszczykowski (36.) den Ball nach Zuspiel von Robert Lewandowski an die Latte. Später rutschte Lewandowski nur um Zentimeter an einem Schuss von Reus vorbei. Einen Kopfball von Subotic (44.) klärte Aaron Hunt auf der Linie. Eine BVB-Führung zu Pause wäre angesichts weiterer Möglichkeiten durch Reus oder Henrikh Mkhitaryan hoch verdient gewesen. Auf der Gegenseite sorgte nur Marco Arnautovic kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Versuch aus spitzem Winkel für Gefahr.

Die Halbzeit hatte den Gastgebern nicht den Schwung genommen. Ganz im Gegenteil, der BVB erhöhte den Druck und wurde auch früh dafür belohnt. Nach guter Vorarbeit von Kevin Großkreutz und Reus musste Lewandowski den Ball nur noch aus kurzer Distanz zum 1:0 (55.) über die Linie drücken. Allerdings versäumten es die Westfalen, entscheidend nachzulegen und den Bremern damit vorzeitig die Hoffnung auf einen Teilerfolg beim Vizemeister zu nehmen. So schoss Mkhitaryan, der sich erst noch an das hohe Tempo in der Bundesliga gewöhnen muss, nach gut einer Stunde freistehend von der Strafraumgrenze über das Bremer Tor. Nur kurz darauf beförderte er auch eine Direktabnahme nach Rechtsflanke von Reus in die „zweite Etage“.

Die Bremer mussten in der Schlussphase das Risiko erhöhen, was den Dortmundern die nötigen Räume für Konter öffnete. Deshalb reagierte Klopp und brachte den pfeilschnellen Aubameyang (68.) für Blaszczykowski. Aubameyang hätte eine Viertelstunde vor Schluss die Entscheidung erzwingen müssen, doch er scheiterte nach einem Konter freistehend an Werder-Schlussmann Sebastian Mielitz. Danach kratzte Hunt einen Schuss von Lewandowski von der Linie. Aiuf der Gegenseite musste Roman Weidenfeller nur einmal gegen di Santo (87.) klären.

Quelle: wa.de

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