Rekord-Preisgeld: 3,5 Millionen für Pokalsieger

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Berlin - Auch ohne Berlin-Stammgast FC Bayern verspricht das DFB-Pokalfinale 2015 viel Spannung. Der Pott ist schon mal in der Hauptstadt - und wartet jetzt neben dem Champions-League-Pokal auf das Endspiel. Es wird ein besonderes: Geld, Klopp und die Torkamera als Gewürze.

3,5 Millionen Euro für den Sieger, eine historische Premiere und der Abschied für Jürgen Klopp: Das diesjährige DFB-Pokalfinale hat das Potenzial zu einem neuen Bestseller. "Das wird ein Hammer", erklärte Klaus Allofs, der Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, der am 30. Mai im Berliner Olympiastadion mit Borussia Dortmund um den nationalen Cup streiten wird. Am Samstag gibt es in der Bundesliga in Wolfsburg schon mal die Final-Generalprobe.

"Zwei Mannschaften mit viel Qualität und offensiver Ausrichtung, die vom Leistungsvermögen nicht weit auseinander sind, das sind die richtigen Zutaten", meinte Allofs. "Natürlich würden wir Jürgen gern nochmal den Pokal schenken. Titel ist Titel", erklärte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der Geschäftsführung des BVB, am Montag bei der Pokalübergabe in Berlin.

Für Borussen-Idol Klopp wird es nach sieben Jahren das letzte und sicher nochmal ein hochemotionales Spiel als Dortmunder Chefcoach - für den BVB wäre ein Sieg gegen den VfL der vierte Pokal-Triumph. Wolfsburg hat die Trophäe noch nie gewonnen. "Das zählt definitiv zu den Highlights meiner Karriere", bemerkte VfL-Keeper Diego Benaglio.

Der Sieger des "Hammer"-Endspiels darf sich nicht nur auf eine ausgelassene Feier, sondern auch auf ein Rekordpreisgeld von 3,5 Millionen Euro freuen, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Davon kommen 2,15 Millionen Euro allein aus der TV-Vermarktung. Im Vorjahr hatte der in dieser Saison im Halbfinale an Borussia Dortmund gescheiterte Titelverteidiger Bayern München für den Finalerfolg 3,2 Millionen Euro erhalten. Der unterlegene Verein kann noch 2,5 Millionen Euro mit nach Hause nehmen. Eingeschlossen in die Preisgelder sind die Zuschauereinnahmen.

"Der Pokal wird immer größer, immer professioneller", betonte BVB-Boss Watzke. Das Olympiastadion wird mit 75 814 Zuschauern wieder ausverkauft sein. "Das macht schon richtig Spaß, gerade weil man auch selbst mitfiebert", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller: "Die Bilder werden um die Welt gehen. Es wird ein hart umkämpftes, spannendes Finale."

Das nationale Cup-Endspiel wird in diesem Jahr zum 31. Mal nacheinander in Berlin ausgetragen. Dennoch ist es auch eine historische Partie: Erstmals kommt in einem offiziellen Wettbewerbsspiel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Torlinien-Technologie zum Einsatz. - dpa

Quelle: wa.de

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