Fußball

Sebastian Kehl erwartet gierige Bayern

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Sebastian Kehl fordert die Dortmunder Mannschaft auf, auch in München mutig nach vorn zu spielen.

Es dauerte nach dem 2:0 gegen Wolfsburg nicht lange, da drehte sich alles nur noch um den Liga-Gipfel am Samstag (18.30 Uhr) beim FC Bayern München. Auch in den kommenden Tagen wird es kein anderes Thema mehr geben. Der „deutsche Clasico“ elektrisiert – Spieler, Fans und auch die Verantwortlichen.

Dortmund - „Psychologisch ist es für uns gut, als Tabellenführer nach München zu fahren und zu wissen, dass wir die Sache mit einem Sieg ein Stück weit in unsere Richtung schieben können“, erklärte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der Geschäftsführung. „Dieser Sieg gibt einen Extraschub“, betonte Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspielerabteilung. 

Dass die Schwarz-Gelben mit zwei Punkten Vorsprung in der Allianz-Arena auflaufen werden, macht laut Kehl die Aufgabe aber keineswegs leichter. „Die Bayern werden unglaublich gierig sein, weil sie wissen, dass sehr viel auf dem Spiel steht“, prophezeite der ehemalige BVB-Kapitän. „Wir müssen mutig sein, müssen frech aufspielen und unsere Chance nach vorn suchen“, betonte Kehl. „Es sind auch danach noch ein paar Spiele zu spielen, doch die nächste Woche wird richtungweisend. Wir wollen die Chance nutzen, die in diesem Jahr da ist.“ 

Witsel erwartet ein hartes Spiel

Auch die Dortmunder Profis wissen, was in München auf sie zukommen wird. „Es wird ein hartes Spiel“, meinte Mittelfeldakteur Axel Witsel. „Wir haben die Bayern bei uns geschlagen, jetzt wollen wir es auch in München versuchen“, beteuerte der Belgier. Der forderte seine Teamkollegen auf, nicht mit der Einstellung in die Partie zu gehen, dass ein Unentschieden schon reichen würde. „Wenn du das machst, dann hast du schon verloren“, sagte Witsel.

Bayern das Leben so schwer wie möglich machen

 BVB-Schlussmann Roman Bürki sah angesichts der Ergebnisse des Wochenendes einen kleinen Vorteil bei den Dortmundern. „Wir haben vielleicht ein bisschen mehr Selbstvertrauen gesammelt“, sinnierte der Schweizer. „Doch an Selbstvertrauen hat es auch den Bayern eigentlich nie gemangelt. Wir werden versuchen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.“

 Zumal der BVB dann vermutlich wieder auf Marco Reus zurückgreifen kann, dessen Lebensgefährtin Scarlett Gartmann am Wochenende in den Wehen lag. „Marco fehlte, mit seiner Geschwindigkeit, mit seiner Gedankenschnelligkeit, mit seiner Intuition. Wir werden ihn am Samstag in München brauchen“, erklärte Kehl.

Quelle: wa.de

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