Nach Spanien?

Absolut unzufrieden in Dortmund: BVB-Star strebt wohl Abgang im Winter an

Borussia Dortmund und Leihspieler Reinier könnten nun doch vorzeitig getrennte Wege gehen. Der Brasilianer ist unzufrieden beim BVB und strebt einen Wechsel an.

Hamm - In Kürze soll ein klärendes Gespräch zwischen allen Parteien erfolgen. Die Zeichen jedoch stehen derzeit auf Abschied aus Dortmund. Der brasilianische Offensivspieler Reinier ist unzufrieden bei Borussia Dortmund. Auch sein Stammklub Real Madrid strebt eine Veränderung an.

NameReinier
Geboren19. Januar 2002 (Alter 18 Jahre), Brasília, Brasilien
Größe1,85 Meter
Gewicht72 kg

BVB: Reinier vor dem Absprung - Spieler und Real Madrid erwägen jetzt Leih-Ende

Gerade einmal 136 Pflichtspielminuten stand Reinier für Borussia Dortmund auf dem Rasen. Die zweijährige Leihe verläuft nicht zufriedenstellend. Spox und Goal bestätigen nun einen Bericht der spanischen Marca, wonach Reinier seiner Unzufriedenheit über die aktuelle Situation beim BVB Luft verschafft hat. Der Spieler und sein Berater streben nun eine Veränderung an.

Vielmehr noch: Beide setzen sich angeblich bereits mit Angeboten anderer Klubs auseinander. In den kommenden Tagen wollen Borussia Dortmund und Reiniers Stammklub Real Madrid ein klärendes Gespräch führen. Der spanische Erstligist Real Valladolid gilt als Interessent für Dortmunds aktuellen Leihspieler.

BVB: Michael Zorc will Reinier nicht abgeben, lässt aber eine Hintertür offen

Dem Bericht zufolge soll Real Madrids Ex-Spieler Ronaldo, der zu 82 Prozent Anteilseigner am Verein Real Valladolid ist, großer Fan von Reinier sein. Der 18-Jährige ist bis 2022 von Real Madrid an den BVB verliehen. Bislang jedoch konnte sich der vielseitig einsetzbare Offensivspieler in Dortmund nicht durchsetzen. Auch beim Duell gegen Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/live im TV und Stream) spielt Reinier wohl keine Rolle für die BVB-Aufstellung. Real Madrid soll die Entwicklung Reiniers als gefährdet sehen, heißt es.

Erst vor wenigen Tagen hatte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc erklärt, er wolle Reinier „grundsätzlich nicht abgeben“. Allerdings öffnete Zorc eine Hintertür für Reinier. „Natürlich werde ich mir alles anhören. Wenn jemand unzufrieden ist, weil er zu wenige Einsätze hat, unterhält man sich. Wir selbst werden aber nicht initiativ aktiv“, fügte er an.

Reinier (2. v. r.) strebt einen Abgang aus Dortmund an.

Ebenso berichtete Sky darüber, Reinier wolle sich in den kommenden Monaten beim BVB durchsetzen. Ein frühzeitiger Abgang aus Dortmund sei dem Bericht zufolge vom Tisch. Im kommenden Sommer, also zur Halbzeit der Leihe, soll die Situation Reiniers neu bewertet werden. Allerdings ist der Fußball ein schnelllebiges Geschäft.

Rubriklistenbild: © Guido Kirchner/dpa

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