BVB gegen St. Petersburg - "Ganz gut bedient"

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Hans-Joachim Watzke ist zufrieden mit dem Ergebnis der Auslosung.

Nyon/Dortmund - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale der Champions League auf Zenit St. Petersburg. "Wir wissen noch nicht, wie die Witterungsbedingungen dort Ende Februar sein werden.

Ehrlich gesagt, bin ich aber froh, dass wir nicht Manchester City als Gegner im Achtelfinale gezogen haben", kommentierte Sportdirektor Michael Zorc die Auslosung am Montag in Nyon. "Da waren wir noch nicht. Es ist ein interessantes Los, und es dürfte ein kleiner Vorteil sein, dass wir zunächst auswärts antreten", fügte Zorc an.

Bei allem Respekt vor der Aufgabe überwog auch bei Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Zufriedenheit: "Das wird nicht einfach. Aber wenn ich sehe, gegen wen die anderen deutschen Clubs spielen müssen, sind wir noch ganz gut bedient."

St. Petersburg hat sich als Zweiter der Gruppe G mit nur einem Sieg und sechs Punkten mühevoll für das Achtelfinale qualifiziert. "Vielleicht ist es ein kleiner Nachteil für sie, dass sie bis dahin kein Pflichtspiel mehr haben", sagte Watzke dem TV-Sender Sky. Wegen der langen Winterpause startet der Ligabetrieb in Russland erst wieder Anfang März.

Ähnlich positiv wie in Dortmund wurde die Auslosung in St. Petersburg bewertet. "In der vergangenen Saison war Borussia stärker. Ich denke, wir haben ein gutes Los gezogen", wird der ehemalige Münchner Mittelfeldspieler Anatoli Timoschtschuk auf der Internet-Seite des Clubs zitiert. Torwart Wjatscheslaw Malafejew sagte der Zeitung "Sowjetski Sport": "Wir haben genug Zeit zur Vorbereitung. Diese Auslosung erinnert mich an den Weg zum UEFA-Pokalsieg, als wir im Laufe des Turniers gegen zwei deutsche Teams gespielt haben, gegen Bayer und gegen Bayern." Zenit hatte den UEFA-Cup 2008 gewonnen. - lnw

Quelle: wa.de

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