Nach Derby-Krawallen auf Schalke

Polizei identifiziert tatverdächtige BVB-Fans

Gelsenkirchen - Zweieinhalb Wochen nach den massiven Ausschreitungen beim Bundesliga-Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund vermeldet die Polizei wichtige Ermittlungserfolge.

Nach intensiver Auswertung des vorliegenden Bildmaterials durch Beamte der Polizeibehörden in Gelsenkirchen und Dortmund seien acht Tatverdächtige zweifelsfrei identifiziert worden. Laut Mitteilung der Behörden vom Dienstag sind die Personen zwischen 20 und etwa 35 Jahre alt und den „Dortmunder Problemfans zuzuordnen“.

Den BVB-Anhängern, die vor allem durch gefährliches Abbrennen von Pyrotechnik in der Veltins-Arena aufgefallen waren, drohen nun Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Versammlungs- bzw. Vermummungsverbot sowie Sprengstoffgesetz. Ermittlungsverfahren seien in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Essen bereits eingeleitet.

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Als Reaktion auf die Vorfälle in Gelsenkirchen hatte der BVB zahlreichen Ultra-Fans bereits die Dauerkarten für Auswärtsspiele der Borussia entzogen und ein konsequentes Vorgehen gegen gewaltbereite Anhänger angekündigt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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