Partie Dortmund - München

Seltenheit: Dem Gipfel fehlt jegliche Brisanz

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Der Dortmunder BVB gegen Bayern München - meist werden das hitzige Spiele. Am Samstag aber fehlt der Partie jegliche Brisanz. Diese Aufnahme zeigt übrigens das Spiel der beiden Bundesligisten in der Hinrunde am 22. November 2013 im Signal-Iduna-Park. Es wurde jezt zu einem der "dpa-Fotos des Jahres" ausgezeichnet.

DORTMUND - Selten lag so wenig Brisanz über den Bundesliga-Gipfel zwischen dem FC Bayern München und dem BV Borussia Dortmund, der am Samstag (18.30 Uhr) zwar vor ausverkauftem Haus, darunter 7000 BVB-Fans, stattfinden wird, aber ansonsten in der Rupublik wenig Beachtung findet.

Von Peter Schwennecker

Die Bayern sind schon Meister, der BVB ist so gut wie sicher erneut für die Champions League qualifiziert. Und für beide Klubs stehen in der kommenden Woche die Pokal-Halbfinals auf dem Programm. Dabei treffen die Dortmunder am Dienstag auf den VfL Wolfsburg, der FC Bayern am Mittwoch auf den Zweitligisten 1. FC Kaiserlautern. Daher sorgt allein die Frage für Spannung, mit welchen Formationen die Rivalen gegeneinander antreten werden.

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Das will BVB-Trainer Jürgen Klopp im Vorfeld nicht verraten. Er bestätigt lediglich, dass bis auf die Rekonvaleszenten Neven Subotic, Marcel Schmelzer, Ilkay Gündogan, Sven Bender und Jakub Blaszczykowski alle Akteure zur Verfügung stehen.

„In dieser Saisonphase muss auf viele Dinge geachtet werden“, erklärt Klopp. „Dementsprechend müssen auch wir uns die Zeit nehmen, genau hinzugucken, ob einer könnte, oder vielleicht besser nicht sollte.“ Durchaus möglich, dass er einige seiner durch vier englische Wochen enorm belasteten Leistungsträger schont.

Allerdings meint auch Klopp, dass es immerhin um drei Bundesliga-Punkte geht, die dem BVB extrem gut tun würden. Denn damit wäre die Borussia in Sachen Königsklasse durch. Und deshalb habe die Westfalen in München auch nichts zu verschenken. „Die Bundesliga-Saison ist nur für die Bayern gelaufen. Alle anderen kämpfen derzeit mit allem was sie haben noch um ihre Saisonziele“, beteuert Klopp.

Angeblich auf dem Weg zum BV Borussia: Der Freiburger Abwehrspieler Matthias Ginter.

Der 46-Jährige beschäftigt sich momentan auch nicht mit dem Thema, wie die Dominanz des Rekordmeisters in der kommenden Saison zu durchbrechen und der aktuelle Abstand von 20 Zählern zu verkürzen ist. „Darauf haben wir nur zweimal in der Saison einen direkten Einfluss. Wieviel die Münchner von den anderen möglichen 96 Punkten holen, liegt nicht an uns“, sagt der Coach.

Immerhin rüsten die Schwarz-Gelben personell weiter auf. Laut „Bild“ soll jetzt der Wechsel des Freiburger Defensivspielers Matthias Ginter für acht Millionen Euro zum BVB perfekt sein, was beide Vereinsführungen allerdings nicht bestätigen. Offiziell sind bisher nur die Verpflichtungen des Kolumbianers Adrian Ramos von Hertha BSC (geschätzte neun Millionen Ablöse) und des Koreaners Dong-Won Ji (FC Sunderland/ablösefrei), der derzeit an den FC Augsburg ausgeliehen ist.

Ganz oben auf der Wunschliste soll der Nürnberger Torjäger Josip Drmic (16 Saisontreffer) stehen, der auf Grund einer Vertragsklausel für fünf Millionen Euro zu haben wäre. Zudem hat der Verein bestätigt, am Saisonende die Option zu ziehen, den bisher von Real Madrid ausgeliehenen Nuri Sahin für sieben Millionen Euro endgültig zu verpflichten.

Unser Münchener Partnerportal tz.de berichtet in einem Live-Ticker über die 90 Minuten, ab 18 Uhr berichtet außerdem Radio Lippe Welle live vom Topspiel. Reporter ist Matze Dröge.

Quelle: wa.de

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