Vom BVB nach Spanien

Wie einst beim BVB: Alcácer feiert Traum-Debüt für FC Villarreal! 

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Paco Alcácer wird den BVB wohl Richtung FC Villarreal verlassen. 

Paco Alcácer verlässt Borussia Dortmund und wechselt zum FC Villarreal. Dort hat er gleich bei seinem Debüt ein Tor erzielt und eine indirekte Vorlage gegeben.

  • Paco Alcácer verlässt den BVB.
  • Der Stürmer wechselt zum FC Villarreal. 
  • Die Trennung war der richtige Schritt von Borussia Dortmund - ein Kommentar.  

Update vom 3. Februar, 8.30 Uhr: Erstes Spiel, erstes Tor! Paco Alcácer hat den Spaß am Fußball wiederentdeckt. Drei Tage nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Villarreal schoss der Spanier seinen neuen Klub im Alleingang zum Sieg.

Das "Gelbe U-Boot" FC Villarreal brachte er nach Vorarbeit von Manuel Trigueros kurz vor der Halbzeitpause auf Kurs (45.+1). Sein Jubel allerdings fiel verhalten aus. Der Video-Schiedsrichter hatte eine Abseitsstellung überprüfen müssen, gab den Treffer letztlich trotzdem.

Doch damit nicht genug, Alcácer hatte Lust auf mehr: Nach dem Seitenwechsel holte der Ex-Borusse gar noch ein Elfmeter für sein neues Team heraus und hatte somit großen Anteil am 3:1-Erfolg über CA Osasuna. Dementsprechend wurde der 26-jährige Alcácer bei seiner Auswechslung (78.) mit stehenden Ovationen im Estadio de la Cerámica verabschiedet.

Unter BVB-Trainer Lucien Favre spielte Alcácer zuletzt keine Rolle mehr. Erst recht nicht nach der Verpflichtung von Erling Haaland. Für Alcácer scheint sich der Neuanfang bereits jetzt gelohnt zu haben.

Für den BVB geht es am Dienstagabend direkt weiter. Im Achtelfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr/im Live-Ticker und TV) ist Borussia Dortmund bei Werder Bremen gefordert. Mit dieser Aufstellung könnte der BVB starten.

Kommentar zu Alcácer: Die Trennung war der richtige Schritt des BVB

Sicher, ein zweiter Vollblut-Stürmer würde dem Kader des BVB gut tun. Wer kann schon garantieren, dass Erling Haaland verletzungsfrei durch die Rückrunde kommt? Und trotzdem: So treffsicher sich der körperlich extrem anfällige Paco Alcácer über weite Phasen seiner 17 Monate bei Borussia Dortmund auch gezeigt hat: Die Trennung war der richtige Schritt der Verantwortlichen des BVB. 

Ein Spieler, der sich derart hängen lässt, ist nicht tragbar – und hätte mit der zur Schau getragenen Nicht-Motivation der vergangenen Monate definitiv keine Verstärkung dargestellt. Im Gegenteil: Alcácer wäre ein potenzieller Störfaktor für das gesamte Team gewesen.

Ein Kommentar von Benedikt Ophaus

Alcácer verlässt den BVB! Transfer zum FC Villarreal fix

Update 30. Januar, 18.45 Uhr: Die Unterschrift ist trocken! Paco Alcácer verlässt den BVB und wechselt zum spanischen Erstligisten FC Villarreal. Das gaben beide Vereine am Donnerstagabend auf Twitter bekannt. 

Wie der spanische Erstligist mitteilt, unterschreibt der Ex-Dortmunder einen Vertrag bis 2025. Zudem kassiert der BVB nach übereinstimmenden Medienberichten rund 23 Millionen Euro - 7 Millionen Euro Bonuszahlungen bei sportlichem Erfolg könnten noch oben drauf kommen.

Der 26 Jahre alte Stürmer war im Sommer 2018 zunächst auf Leihbasis vom FC Barcelona nach Dortmund gewechselt. Anschließend verpflichtete der BVB den Spanier für eine Ablöse von rund 21 Millionen Euro - nach 18 Toren bei 26 Einsätzen in seiner ersten Bundesliga-Saison.

Anschließend geriet Alcácer regelrecht in ein Formtief. Sein letztes Tor im Trikot des BVB erzielte Alcácer am 14. September beim 4:0 gegen Bayer Leverkusen. 

In dem rund eine Minute langen Video verabschiedet sich der BVB mit den Worten "Gracias, Paco" von seinem Stürmer. Zu sehen: Alcácers besten und wichtigsten Treffer für Borussia Dortmund.

Update 30. Januar, 17.07 Uhr: Der Transfer von Paco Alcácer vom BVB zum FC Villarreal rückt immer näher. 

Der Journalist Javi Mata postete auf Twitter ein Video vom Noch-Dortmunder und dem Präsidenten des spanischen Erstligisten, Fernando Roig Alfonso. 

Update 30. Januar, 15.58 Uhr: Hans-Joachim Watzke hat die Freistellung von Stürmer Paco Alcacer verteidigt. "Ich habe damals nur gesagt, dass wir versäumt haben, einen bestimmten Neuner-Typ im Sommer zu verpflichten", sagte der BVB-Boss beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf: "Einen Neuner wie Paco, der sehr große Qualitäten hat, haben wir von der Art schon noch im Portfolio."

Watzke hatte während der Mitgliederversammlung im November betont, es sei ein Fehler gewesen, im Sommer keinen zweiten Stürmer neben Alcacer zu holen. Dies wurde mit dem Transfer von Erling Haaland (RB Salzburg) im Winter korrigiert. 

Mit dem Versäumnis habe Watzke einen "großen, durchschlagskräftigen und schnellen" Neuner gemeint. "Wir haben in den letzten Wochen vorne auch mit zwei Spitzen mit Sancho und Hazard gespielt", erklärte der BVB-Boss: "Es ging mehr um die Wucht, die Haaland verkörpert."

Update 30. Januar, 15.10 Uhr: Paco Alcácer ist vom BVB freigestellt worden, um finale Gespräche mit einem Klub aus Spanien zu führen. Das bestätigte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstagmittag. Dabei handelt es sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge um den Erstligisten FC Villarreal. 

"Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir müssen immer abwägen im Klub, was bekomme ich von einem Spieler, was kann ich noch erwarten“, erklärte Zorc. Die Bestätigung des Transfers steht aus. 

Update 30. Januar, 9.16 Uhr: Paco Alcacer von Borussia Dortmund steht nun offenbar doch vor einer Rückkehr in seine Heimat. Nachdem in dieser Woche der Wechsel zum FC Valencia geplatzt war, soll der 28-Jährige zum FC Villarreal gehen. Das berichtet der kicker, zuvor hatten dies in Spanien die Sporttageszeitung Marca und der Radiosender Cadena Ser vermeldet.

Update 28. Januar, 22.02 Uhr:

Der geplante Wechsel von Paco Alcacer von Borussia Dortmund noch im Winter-Transferfenster zum FC Valencia ist offenbar geplatzt. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der spanische Stürmer Rodrigo, den Alcacer in Valencia hätte ersetzen sollen, nun doch nicht zum FC Barcelona wechseln.

Valencia habe auf eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro plus Bonuszahlungen beharrt, Barcelona wolle diese Summe für den 28-jährigen Rodrigo aber nicht bezahlen. Es habe keine Einigung gegeben, berichteten mehrere spanische Medien am Dienstagabend.

Dabei soll sich Alcacer mit Valencia bereits über das Gehalt einig gewesen sein, es hätte noch die Ablöse mit dem BVB ausgehandelt werden müssen. Dabei stand eine Summe von 30 Millionen Euro im Raum. 

Update 28. Januar, 12.01 Uhr: Paco Alcacer steht offenbar noch im Winter-Transferfenster vor einer Rückkehr zum FC Valencia. Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien soll sich der 26 Jahre alte Stürmer des BVB mit Valencia bereits über das Gehalt einig sein, es muss allerdings noch die Ablöse mit Borussia Dortmund ausgehandelt werden. Spekuliert wird derzeit über eine Summe von 30 Millionen Euro.

In den Planungen von Borussen-Coach Lucien Favre spielte Alcacer zuletzt keine Rolle mehr. Der Vertrag des Iberers beim BVB hat allerdings noch eine Laufzeit bis 30. Juni 2023. Das könnte wiederum den Weg frei machen für Emre Can: Der BVB stehen in aussichtsreichen Verhandlungen mit dem Nationalspieler.

Alcácer kehrt gegen Köln in den Kader zurück

Update 24. Januar, 15.45 Uhr: Paco Alcácer kehrt in den Kader des BVB für das heutige Heimspiel gegen den 1. FC Köln zurück. Wie die Bild berichtet, soll Trainer Lucien Favre den spanischen Stürmer begnadigt haben. Alcácer war aufgrund am vergangenen Wochenende aufgrund mangelnder Trainingsleistungen kurzfristig aus der BVB-Auswahl gestrichen worden. Welche Auswirkungen dies auf die Aufstellung des BVB haben wird, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ein Einsatz in der Startelf für Paco Alcácer wäre dennoch eine Überraschung.

Update 22. Januar, 12.35 Uhr: Wie zuletzt in Augsburg droht dem wechselwilligem Stürmer Paco Alcácer laut Bild auch im Heimspiel am Freitag gegen den 1. FC Köln (20.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) das Kader-Aus.

BVB-Trainer Lucien Favre ging darauf - wie gewohnt, wenn es um das Thema Aufstellung geht - nicht weiter ein, stellte aber immerhin die weitere Zukunft des Spaniers bei den Schwarz-Gelben in Frage: "Ich kann nicht sagen, ob er über diese Transferperiode hinaus in Dortmund bleibt. Ich kann dazu nix sagen, weiß es nicht."

Alcácer zieht es zurück in seine Heimat, unter anderem der FC Valencia soll großes Interesse an einer Verpflichtung haben. Bislang gebe es aber noch kein konkretes Angebot für den Angreifer. Der BVB würde Alcácer lieber verkaufen statt nur verleihen.

Alcácer will BVB verlassen: Mehrere Interessenten für den Stürmer

Update 13. Januar, 16.45 Uhr: Paco Alcácer ist beim BVB bekanntlich unzufrieden und dürfte den BVB wohl verlassen. Der Spanier dürfte angesichts seines Marktwerts rund 40 Millionen Euro an Ablöse bringen.

Aber so weit es noch nicht. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc: "Fakt ist: Uns liegt kein Angebot vor, über das wir diskutieren könnten."

An Alcácer sollen der FC Sevilla und Atlético Madrid interessiert sein. Seine Einsatz-Chancen unter BVB-Coach Lucien Favre dürfte sich durch die Verpflichtung von Haaland weiter verschlechtert haben.

Update 6. Januar, 9.23 Uhr: Spätestens nach der Verpflichtung von Erling Haaland will Paco Alcácer weg von Borussia Dortmund. Entsprechend ist offenbar die Laune des 26-Jährigen. Hinzu kommt, dass der Angreifer in den jüngsten vier Liga-Partien von Trainer Lucien Favre nicht berücksichtigt wurde.

Neben Atletico Madrid soll laut Bild auch der FC Valencia Interesse an Alcácer haben. Allerdings wäre die Ablöse für den Klub wohl kaum zu stemmen. Laut Sport Bild ruft der BVB mindestens 40 Millionen Euro auf. 

Für Atletcio sei diese Summe zwar zu stemmen, aber bislang liege den BVB dem Bericht zufolge ohnehin noch kein Angebot vor.

Alle Wechsel-Gerüchte und News rund um Neuzugänge und Abgänge des BVB finden Sie hier in unserem Transfer-Ticker.

Update 2. Januar, 10.37 Uhr: Borussia Dortmund ist offenbar bereit, den wechselwilligen Paco Alcácer ziehen zu lassen. Voraussetzung dafür wäre laut Kicker ein entsprechendes Angebot für den 26 Jahre alten Stürmer. Nach Informationen der Sport Bild wären die Schwarz-Gelben ab einer Ablöse von 40 Millionen Euro gesprächsbereit.

Alcácer kam 2018 für insgesamt 23 Millionen Euro (Leihgebühr plus Ablöse) vom FC Barcelona zum BVB. Zuletzt hatte die spanische Marca berichtet, dass Atletico Madrid Interesse an einem Transfer hätte.

Nach Transfer von Haaland: Alcácer will wohl Konsequenz ziehen

Madrid - Hat die Verpflichtung von Erling Haaland Auswirkungen auf die Zukunft von Paco Alcácer? Der Mittelstürmer denkt nämlich offenbar über einen Abschied von Borussia Dortmund nach.

Einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca zufolge soll Atlético Madrid Interesse an dem 26-Jährigen haben. Der Klub habe den Angreifer auch bereits kontaktiert, der nach eineinhalb Spielzeiten in der Bundesliga unbedingt in die heimische Primera División zurückkehren wolle, wie das Blatt schreibt.

Das komme Atlético-Coach Diego Simeone gelegen, der gerade auf der Suche nach einem neuen Mittelstürmer sei. Interesse gebe es auch an Edison Cavani von Paris Saint-Germain, der jedoch als zu teuer gelte.

Dem Bericht zufolge soll Alcácer dem BVB bereits vor dem Haaland-Transfer mitgeteilt haben, den Verein verlassen zu wollen - deshalb hätten die Dortmunder so stark darauf gedrängt, den Deal mit dem Norweger, der von Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund wechselt, über die Bühne zu bringen. Ob Haaland direkt der Heilsbringer wird, bleibt abzuwarten.

Weil der zuletzt erneut verletzungsanfälligen Alcácer nach der Verpflichtung von Haaland ohnehin mit (noch) weniger Einsatzzeiten zu rechnen hat, wäre dieser Schritt durchaus vorstellbar.

dpa/WA

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Quelle: wa.de

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