Lewandowski vor Comeback

BVB ohne Reus und Mchitarjan gegen Gladbach

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Marco Reus.

DORTMUND - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss auch im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach auf Marco Reus verzichten.

Von Peter Schwennecker

„Wenn über Nacht nichts Außergewöhnliches passiert, dann wird Marco Reus nicht zur Verfügung stehen“, bestätigt Trainer Jürgen Klopp. Reus kann derzeit nur leichte Laufeinheiten absolvieren, spürt dabei aber immer noch Probleme im muskulären Bereich. „Das spricht natürlich gegen einen Einsatz“, so der Coach. Der Ausfall des Ex-Gladbachers ist umso bitterer, weil Henrikh Mkhitaryan am Wochenende nach der fünften Gelben Karte in Freiburg eine Sperre absitzen muss.

Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Startelf hat der BVB immerhin bei Torjäger Robert Lewandowski, dessen Bänderdehnung im rechten Knie fast ausgeheilt ist. „Bei Robert sieht es deutlich besser aus“, erklärt der Dortmunder Fußball-Lehrer. „Bei dem, was er bisher gemacht hat, hat er keine Probleme gespürt.“ Wenn der Pole heute am Abschlusstraining teilnehmen kann, dürfte einem Einsatz nichts im Wege stehen. Die letzte Entscheidung trifft, so der Trainer, allerdings Lewandowski selbst: „Ich kenne Robert schon eine Weile. Er hat ein überragendes Gespür für seinen Körper. Er weiß, wenn etwas einer Behandlung bedarf.“

Bleibt vor allem die Frage, wer die zentrale Position im offensiven Mittelfeld besetzen wird. „Für diese Position haben wir immer noch hervorragende Varianten“ , sagt der 47-Jährige. Klopp denkt dabei entweder an Jonas Hofmann oder aber an Neuzugang Milos Jojic. „Wir haben zuletzt im Training ein paar Sachen probiert. Das sah alles nicht so schlecht aus“, betont der Trainer, dass er eine endgültige Entscheidung bisher nicht getroffen habe. Die Situation, dass er personell nicht aus dem Vollen schöpfen kann, kennt Klopp schon seit Monaten. „Ich bin sehr glücklich und zufrieden damit, wie die Mannschaft damit zuletzt umgegangen ist“, sagt der Coach. „Dementsprechend wollen wir das wieder tun. Es wird kein Zuckerschlecken, gegen uns aufzulaufen.“

Quelle: wa.de

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