Nach 3:0-Coup des BVB in München

Clinch zwischen Watzke und Hopfner geht weiter

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Hans-Joachim Watzke

DORTMUND - Ohne eine Entschuldigung des designierten Bayern-Präsidenten Karl Hopfner wird es für Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke keine Treffen vor Duellen der Bundesliga-Clubs mehr geben. Das hat er nach dem 3:0-Erfolg des BVB in München betont.

Die Verantwortlichen der Borussia hatten nach den jüngsten öffentlichen Verbalduellen das gemeinsame Mittagessen vor dem 3:0-Sieg in der Bundesliga-Partie in München abgesagt.

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"Wer mich so persönlich beleidigt wie dieser Herr Hopfner, der muss nicht damit rechnen, dass ich mich nochmal mit ihm an einen Tisch setzen werde, bis er sich entschuldigt", sagte Watzke am Samstagabend beim Pay-TV-Sender Sky.

Unterschiedliche Darstellungen zu einem Darlehen in Höhe von zwei Millionen Euro, das die Münchner dem finanziell angeschlagenen BVB im Jahr 2004 gewährt hatten, hatten vor dem Spiel für Aufsehen gesorgt.

Watzke hatte Äußerungen von Hopfner widersprochen, nach denen das Darlehen zinslos gewesen sei und der FC Bayern damit einen wichtigen Beitrag zur Rettung des damals von der Insolvenz bedrohten Revierclubs geleistet habe.

Fotostrecke: Der 3:0-Erfolg des BVB

Dortmunder Borussia siegt 3:0 über FC Bayern München

Der Konter von Hopfner folgte: "Wenn Herr Watzke über Uli Hoeneß als keine "Mutter Teresa" spricht, finde ich das äußerst diskreditierend. Ich muss sogar sagen: Das ist beschämend."

Reinhard Rauball will indes den Streit von Watzke und den Verantwortlichen des FC Bayern München schnell wieder abhaken. "Wir sind alle der Meinung, dass wir das beenden sollten. Ich habe lange mit Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke gesprochen", sagte der BVB-Präsident am Sonntag im "Doppelpass" des TV-Senders Sport1.

 - dpa

Quelle: wa.de

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