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Verlässt Dahoud den BVB im Sommer? Berater macht klare Ansage

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Von: Sven Schneider

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Seine Zeit beim BVB hat sich Mahmoud Dahoud sicherlich anders vorgestellt. Transfer-Gerüchte machen die Runde. Sein Berater hat sich nun klar positioniert.

Dortmund - Seine Zeit bei Borussia Dortmund hat sich Mahmoud Dahoud sicherlich völlig anders vorgestellt. Über die Reservistenrolle hinaus hat es der 24 Jahre alte Deutsch-Syrer in seiner mittlerweile dritten Saison beim BVB noch immer nicht geschafft. Elf Einsätze in der laufenden Spielzeit sprechen eine klare Sprache - und zwar gegen Dahoud. Zumal er keiner dieser über die volle Länge absolvierte.

Im zentralen Mittelfeld ist Axel Witsel bei Schwarz-Gelb gesetzt, daneben hatten Thomas Delaney oder Julian Brandt bis zur Winterpause den Vorzug vor Dahoud bekommen. Das 3:3-Heimdebakel gegen Aufsteiger SC Paderborn sollte Dahouds vorerst letzter Startelf-Einsatz unter Trainer Lucien Favre gewesen sein. Der Schweizer hatte nach 45 Minuten genug gesehen und den ehemaligen U21-Nationalspieler in der Kabine gelassen.

BVB: Verlässt Mo Dahoud Borussia Dortmund? Berater mit klarer Ansage

Vertrauen in die Fähigkeiten des im syrischen Amûdê geborenen Mittelfeldspieler sieht anders aus. Erst recht seit der Winterpause, als Borussia Dortmund Nationalspieler Emre Can für 25 Millionen Euro verpflichtete - und Dahoud den nächsten Konkurrenten auf seiner Position vor seine Nase setzte.

Zieht er jetzt die Reißleine und verlässt den BVB im Sommer? Hertha BSC hatte im Winter Interesse an einem Transfer von Dahoud bekundet. Auch nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Fußball-Bundesliga scheinen seine Chancen auf genügend Einsatzminuten verschwindend gering. Zwar könnte Emre Can nach der Verletzung von BVB-Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou nach hinten rücken. Dennoch wird Coach Favre wohl auf andere Lösungen setzen.

Mo Dahoud: Berater stellt Verbleib beim Borussia Dortmund in Aussicht

Und Dahoud? Der will sich bei Borussia Dortmund durchbeißen, wohl auch in der kommenden Saison. "Es entbehrt jeder Grundlage. Mo will nicht wechseln", hatte sein Berater Reza Fazeli bei Sky Sport klar gestellt. "Er will bei Dortmund bleiben und sich durchbeißen. Aktuell gib es keine Pläne, den BVB zu verlassen", fügte Fazeli an.

Ob sich daran bis Juli etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. Neun Bundesliga-Partien stehen bis dahin noch an, in denen sich Mahmoud Dahoud beweisen könnte - wenn er denn von Trainer Lucien Favre das Vertrauen erhält. Wenn nicht, könnte sich auch die Meinung seines Beraters schnell ändern. Und die von Dahoud sowieso.

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