Hummels verteidigt sich: Keine Grenze überschritten

Dortmund - Mit deutlichen Worten und einer Kritik an der heutigen Medienkultur hat Mats Hummels seine Aussagen nach den jüngsten Partien von Borussia Dortmund verteidigt.

"Die Messlatte, was ein Skandal sein soll, ist erstaunlich niedrig geworden", sagte der Verteidiger bei der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft vor dem EM-Qualifikationsspiel in Dublin gegen Irland.

"Ich habe mit keinem Wort eine Grenze überschritten. Ich habe keine unlauteren Worte benutzt, sondern lediglich auf einen taktischen Fehler hingewiesen", sagte Hummels. Zudem habe er sich auch aus der Kritik nach den Partien gegen Darmstadt (2:2) und in München (1:5) selbst nicht ausgenommen. "Das wurde nicht geschrieben. Das hätte nicht reingepasst in die Story", meinte der Dortmunder.

Unterstützung bekam Hummels von Bundestrainer Joachim Löw. "Ein Kapitän kann diese Art von Kritik äußern. Das waren klare Worte, aber nicht gegen einzelne Spieler", sagte Löw. Auf die Stimmung bei der DFB-Auswahl habe das Thema keine Auswirkung gehabt.

Am Vortag hatten Hummels' BVB-Kollege Ilkay Gündogan und Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng Hummels in Schutz genommen. Ein klärendes Gespräch mit Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke steht laut Hummels noch aus.

Quelle: wa.de

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