Wiedererstarktes BVB-Eigengewächs

Mario Götze über BVB-Mannschaft: "Das Gesamtkonstrukt stimmt"

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Endlich wieder glücklich beim BVB: Mario Götze

In München wurde er nicht glücklich, zurück in Dortmund setzte ihn eine Stoffwechselerkrankung langer außer Gefecht. In dieser Saison blüht BVB-Spielgestalter Mario Götze endlich wieder auf und greift mit dem BVB nach der Meisterschale.

Dortmund - Im Sommer 2016 kehrte BVB-Eigengewächs Mario Götze zurück in seine Heimat. Wirklich angekommen ist der 26-Jährige für viele allerdings erst in dieser Spielzeit unter Trainer Lucien Favre.

Von Ex-Bayern Coach Pep Guardiola lange Zeit als einzige Sturmspitze eingesetzt oder nur auf die Bank geschickt, war die Zeit von Götze in Deutschlands Süden nach der Saison 2015/16 abgelaufen. Lediglich 14 Bundesliga-Einsätze konnte der deutsche Nationalspieler am Ende dieser Spielzeit vorweisen.

Schockdiagnose nach BVB-Rückkehr für Götze

Wenig zufriedenstellend, weder für den Spieler selbst noch für den Verein FC Bayern München. Alles sollte besser werden in gewohnter Umgebung und im schwarz-gelben Dress. Was folgte war die Schockdiagnose im Februar 2017: Myopathie - Stoffwechselerkrankung. Götze fiel auf unbestimmte Zeit aus.

Etwas mehr als zwei Jahre, einer anstrengenden Therapie sowie einer chaotischen Saison unter den Trainern Peter Bosz und Peter Stöger später, ist Mario Götze zurück und in Topform.

Zurück an der Tabellenspitze mit dem BVB

"Das Gesamtkonstrukt stimmt", lobt der 26-Jährige die Mentalität seiner Mannschaft, die sich am vergangenen Wochenende beim Last-Minute-Sieg gegen den VfL Wolfsburg (2:0) die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga zurückeroberte. 

Die Borussia schwimmt auf der Erfolgswelle - und Götze hat großen Anteil daran. Seit dem 7. Spieltag steht er regelmäßig in der BVB-Startelf, absolvierte 19 Bundesliga-Einsätze. Seine Ausbeute: Vier eigene Treffer bei sechs Vorlagen.

"Wenn man ein Tor macht, belohnt man sich für das Ganze"

"Wenn man ein Tor macht, belohnt man sich für das Ganze", so Götze, der zur festen Säule im System Favre heranreifte. "Ich mag es ja grundsätzlich schon, in einer offensiven Art zu spielen. Für mich ist die offensive Acht gar nicht so schlecht", schmunzelt der Spielgestalter, der die 433-Formation präferiert.

Es läuft wieder vieles zusammen bei Götze, sowohl auf dem Rasen, als auch zwischenmenschlich mit den Teamkollegen. "Es kommen viele Faktoren dazu. Dass wir um die Meisterschaft spielen, dass wir erfolgreich sind und in der Champions League eigentlich ganz gut bewältigt und einfach einen positiven Impact haben. Das ist für mein Spiel wichtig, das ist für mich persönlich wichtig und ich glaube, das hat sich sowohl bei den anderen Spielern als auch im Verein gezeigt", lächelt er zufrieden. Götze ist endlich wieder angekommen beim BVB.

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Quelle: wa.de

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