Borussia Dortmund

Akanji ist bereit für die Chef-Rolle

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Manuel Akanji (links) strebt nach einer guten WM auch beim BVB mehr Verantwortung auf dem Platz an.

Nach dem Abgang von Sokratis fehlt Borussia Dortmund in der Abwehr nun ein weiterer Führungsspieler. Manuel Akanji traut sich das durchaus zu.

Dortmund - Seit einigen Tagen ist Manuel Akanji zurück in seinem Fußball-Alltag. Nach seinem WM-Urlaub ist der 23 Jahre alte Innenverteidiger als einer der Letzten zum Tross von Borussia Dortmund gestoßen. Jetzt heißt es: Ankommen und die Spielidee des neuen Trainers Lucien Favre verinnerlichen.

Sein Eindruck nach zwei Einheiten, in denen er unter der Regie des Coaches auf dem Platz gestanden hatte: „Wir spielen sehr viel Fußball. Klar ist eine gewisse Härte dabei, aber das ist in der Vorbereitung immer so. Der Spaß am Fußball ist da.“

Und der soll natürlich auch bleiben. Eventuell mit einer neuen Rolle, die Akanji übernehmen könnte. Den nach dem Abgang von Routinier Sokratis zum FC Arsenal fehlt in der Viererkette des BVB nun jemand, der voran geht. Verantwortung übernimmt. Eine Führungsposition ausfüllt.

Ansprechende WM-Leistung

Ein möglicher Job für Akanji, der in allen vier WM-Partien für die Schweiz je 90 Minuten auf dem Platz stand und ein durchaus ansprechendes Turnier in Russland spielte. Diese Stütze soll er auch in Dortmund werden, nachdem die Schwarz-Gelben ihn im vergangenen Winter für 21,5 Millionen Euro vom FC Basel verpflichteten.

Doch ist Akanji auch bereit für eine Führungsposition? „Das traue ich mir schon zu“, sagt er: „Aber alle in der Mannschaft müssen Verantwortung übernehmen. Ich versuche natürlich, dem Team von hinten zu helfen.“

Das denkt Akanji über Diallo

Diesen Anspruch hat auch Abdou Diallo (22), für 28 Millionen Euro von Mainz zum BVB gewechselt.

„Mir ist er damals schon im Spiel gegen Mainz aufgefallen, da hat er als linker Außenverteidiger ein sehr gutes Spiel gemacht“, erzählt Akanji: „Er ist in gewisser Weise ein ähnlicher Spieler wie ich: Er kann innen wie außen spielen, er ist körperlich stabil und hat trotzdem eine gute Spielauslösung. Er ist ein sehr guter Verteidiger. Wir werden sehen, wie er sich in den kommenden Wochen macht. Klar ist: Alle müssen alles geben, um zu spielen.“

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Quelle: wa.de

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